Das politische Buch
Tillmann Elliesen
Entwicklungshilfe
Volker Seitz kritisiert die Politik westlicher Regierungen und die Eliten in der Dritten Welt
Der Deutsche Entwicklungsdienst sei "so groß wie nie zuvor", verkündete sein Geschäftsführer unlängst bei der Vorstellung des neuen Jahresberichts. Volker Seitz dürfte eine solche Äußerung bitter aufstoßen und sie zugleich in seinem Urteil bestätigen: Der frühere Diplomat kritisiert, dass sich die
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Robert Luchs
DEMOKRATIsierung
Paul Collier plädiert für Interventionen zur Stabilisierung von afrikanischen Ländern
Der Titel ist missverständlich: "Gefährliche Wahl" heißt das jüngste Buch von Paul Collier, das in diesen Tagen auf den deutschen Markt kommt. Ein Titel, der mit dem Original - "Wars, Guns and Votes. Democracy in dangerous places" - wenig gemein hat. Denn der Oxford-Professor hält Wahlen in den
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Alexander Weinlein
Sexuelle Ausbeutung
Der Unicef-Report 2009
Allein die Zahlen müssten jedem erwachsenen Menschen die Scham- und Zornesröte ins Gesicht treiben: Weltweit, so schätzt das Kinderhilfswerk Unicef, werden 1,8 Millionen Mädchen und Jungen zur Prostitution und zur Pornografie gezwungen. Und weiter: Nach Angaben der Weltgesundheitsorgansition (WHO)
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Udo Scheer
Vereinigungsprozess
Friedrich Thießen befragte west- und ostdeutsche Macher der ersten Stunde
Immer wieder kommen Studien -wie jüngst die der Linken nahestehenden "Volkssolidarität" - zu dem Ergebnis, viele Ostdeutsche sähen die Einheit noch immer nicht als vollendet an. Für 53 Prozent, überwiegend Ältere und Geringverdienende, bestehen nach dieser Umfrage so große Unterschiede zwischen Ost
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Jörg von Bilavsky
DEUTSCHE EINHEIT
Daniela Dahn will den Westen mit alten Ost-Rezepten retten
Daniela Dahn hält Gericht über zwanzig Jahre Wiedervereinigung. Ihr Urteil fällt ebenso hart wie herausfordernd aus: "Ohne Osten keinen Westen." So war das schon während des Kalten Kriegs und so wird es auch zukünftig sein, wenn sich der Westen nicht endlich die positiven "östlichen Praktiken" der
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Jörg von Bilavsky
Der Naturzustand der Deutschen sei "das Werden", nicht "das Sein", hat Napoleon einmal behauptet. Was für die Deutschen vor 200 Jahren galt, gilt für die Deutschen der letzten 20 Jahre erst recht. Selten ist hierzulande der gesamte Status quo so stark ins Wanken und Werden geraten wie seit dem Fall
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Alexander Weinlein
Die Namen der beiden 21-jährigen DDR-Bürger Günter Litfin und Chris Gueffroy markieren Anfang und Ende einer blutigen Geschichte: Litfin ist der erste Flüchtling, der am 24. August 1961 an der Berliner Mauer erschossen wird als er versucht, durch den Humboldthafen in den Westen Berlins zu schwimmen.
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Helmut Lölhöffel
Geht es um Italien? China? Paraguay? Nein, es geht um die brave Bundesrepublik Deutschland, besser gesagt "Die korrupte Republik" wie der Autor anmahnt. Doch der Buchtitel ist aufgeblasen. Und manche Story, die "Stern"-Reporter Hans-Martin Tillack selbst ausgegraben oder aus den Archiven
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