Unter der Federführung des "Jena Centers Geschichte des 20. Jahrhunderts" und des "Minerva Instituts für deutsche Geschichte" an der Universität Tel Aviv beteiligten sich 24 deutsche, israelische und US-amerikanische Autoren an einem gigantischen Projekt: Sie wollten die Praxis der sogenannten
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Man muss sich das so vorstellen: In einem Museum, sagen wir dem Wallraff-Richartz-Museum in Köln, hängt das "Spargel-Stillleben" des französischen Impressionisten Edouard Manet, entstanden 1880. Darunter Listen mit Namen, Daten und Preisen, die Provenienz des Manet-Gemäldes. So konzipierte der
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Sind Völkermorde vorhersehbar, eventuell sogar zu verhindern? Wenn ja, welche Parameter müsste das völkerrechtliche Frühwarnsystem hierfür bereit halten, welches Vorwissen die verantwortlichen Wächter des Weltfriedens parat haben? Hilft es, die stets "wiederkehrenden Ursachen und Symptome" von
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Nie mehr zurück in dieses Land, wenn wir es erst einmal lebend verlassen haben", notierte die Berliner Ärztin Hertha Nathorff. Zusammen mit mehr als 250 aus Deutschland geflohenen Juden hatte sie an einem Schreib-Wettbewerb der Harvard Universität teilgenommen. Am 7. August 1939 hatte die "New York
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Geschichtsschreibung und Juristerei weisen eine grundlegende Gemeinsamkeit auf: Die Aufgabe von Historikern und Richtern, so formulierte es der italienische Historiker Carlo Ginzburg, sei es, "Beweise oder nachprüfbare Belege" zu finden. Der Unterschied in der Arbeitsweise der beiden findet sich
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Für den amerikanischen TV-Agenten Jack Bauer stellt sich die Frage nach der Zulässigkeit von Folter nicht. In der Fernsehserie "24" werden Tatverdächtige seit Jahren mit brachialer Gewalt zum Geständnis gezwungen - stets natürlich im Sinne der gerechten Sache. Man mag solche Gewaltorgien im
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