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Kurz rezensiert
Alexander Weinlein
Angelesen

Für was steht die grüne Zeder in der Flagge des Libanon und warum hissen die Deutschen Schwarz-Rot-Gold? Wie entstanden der britische Union Jack und die französische Trikolore? Warum ähneln sich die Flaggen von Ägypten, Jemen, Syrien und des Iraks oder die Russlands, Kroatiens, Serbiens, Sloweniens, Tschechiens und der Slowakei so stark? Was bedeutet der weiße Schriftzug auf der grünen Flagge Saudi-Arabiens? Und ist die Flagge Griechenlands wirklich deshalb in blau-weiß gehalten, weil der bayerische Prinz Otto 1832 König der Hellenen wurde?

Diese und andere Fragen beantwortet das Flaggenlexikon von Ralf Stelter kurz und präzise. Das schmale Bändchen präsentiert aber nicht nur die Nationalflaggen der Staaten dieser Erde, sondern auch die Flaggen der deutschen und österreichischen Bundesländer, der Schweizer Kantone, der russischen Teilrepubliken oder der Überseegebiete der USA. Über 300 verschiedene Flaggen präsentiert Stelter, informiert über die Symbolik ihrer Farben und ihre Entstehungsgeschichte, gibt Auskunft darüber, wann die Flaggen offiziell eingeführt und wann sie letztmals modifiziert wurden. Insgesamt ein gelunges kleines Nachschlagewerk.

Ralf Stelter:

Flaggenlexikon.

Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt/M. 2010; 158 S., 12,95 €

Aus Politik und Zeitgeschichte

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