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Götz Hausding
Werben für das Reiseland

TOURISMUS Etwas weniger Mittel für direkte Förderung

Etwas weniger Geld als im laufenden Jahr steht im Bundeshaushalt 2011 für den Tourismus zur Verfügung. Im Etat des Bundeswirtschaftsministeriums, der am vergangenen Donnerstag mit den Stimmen der Koalitionsfraktionen verabschiedet wurde, sind insgesamt 28,83 Millionen Euro für die direkte Tourismusförderung veranschlagt. Für 2010 waren noch 30,07 Millionen Euro eingeplant.

Mit 27,21 Millionen Euro geht der Löwenanteil der Summe als Zuwendung an die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) in Frankfurt am Main. Das sind 1,24 Millionen Euro weniger als für 2010 vorgesehen waren. Die DZT wirbt im Auftrag der Bundesregierung für das Reiseland Deutschland über ein Netz von Auslandsvertretungen. Es werden im Ausland touristische Informationen verbreitet, Marktforschung betrieben und die Absatzförderung für den deutschen Tourismus koordiniert. Seit dem Jahr 1999 ist die DZT zudem für das überregionale Inlandsmarketing zuständig. Hierfür stellen die Länder jeweils 1,79 Millionen Euro zur Verfügung. Bundesmittel dürfen jedoch ausschließlich zur Finanzierung des Auslandsmarketings verwendet werden.

Der Bund beteiligt sich zudem mit 1,62 Millionen Euro an der Förderung der Steigerung der Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Tourismuswirtschaft. Dieselbe Summe stand auch im Jahr 2010 zur Verfügung. Diese Haushaltsmittel werden schwerpunktmäßig für die Förderung von Fortbildungen für Fach- und Führungskräfte aus allen Bereichen des Tourismus eingesetzt.

Weiterhin sieht der Etat im Bereich des Tourismus Verpflichtungsermächtigungen in Höhe von 1,12 Millionen Euro bis zum Haushaltsjahr 2015 vor.

Aus Politik und Zeitgeschichte

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