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Kurz notiert

Manager Roland Koch fällt bei Kollegen durch

Der Wechsel des früheren hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch (CDU) in die Wirtschaft stößt bei seinen Manager-Kollegen auf starke Ablehnung. In einer vom "Manager Magazin" veröffentlichten Umfrage unter Führungskräften fanden 57 Prozent der Befragten den Wechsel von Koch an die Spitze des Baukonzerns Bilfinger und Berger nicht gut. Nur 29 Prozent befürworteten den Wechsel, 14 Prozent hatten keine Meinung.

Teilstaatliche Commerzbank Spitze bei Derivaten

Die teilstaatliche Commerzbank ist Marktführer bei der Herausgabe von derivaten Wertpapieren. Das Institut, an dem der Bund mit rund einem Viertel der Aktien beteiligt ist, gab nach Angaben des Deutschen Derivate-Verbandes im dritten Quartal 2010 mit 17,6 Prozent die meisten derivaten Wertpapiere in Deutschland heraus. Die Deutsche Bank folgte mit 17,4 Prozent auf Platz zwei. Unter den zehn erstplatzierten Instituten finden sich fünf staatliche Landesbanken. Mit Derivaten kann auf steigende oder fallende Kurse von Aktien und auch Staatsanleihen gewettet werden.

Höchste Praktikanten-Löhne im Verteidigungsministerium

In den Bundesministerien werden sowohl vergütete als auch nicht vergütete Praktika absolviert. Die meisten Praktikanten hatte im vergangenen Jahr das Auswärtige Amt, wie aus der Antwort der Bundesregierung (17/3567) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (17/3047) hervorgeht. Hier seien 871 Praktika absolviert worden. Mit bis zu 1.200 Euro bekommen die Praktikanten im Verteidigungsministerien die höchste Bezahlung. Neben oder anstelle einer Vergütung könnten Praktikanten bei den Ministerien auch Sachmittel wie Essensmarken oder die Übernahme von Reisekosten erhalten, heißt es.

Die meisten Rüstungsexporte nach Südkorea

Südkorea ist der größte Empfänger deutscher Rüstungslieferungen. 2008 erhielt das Land U-Boote, Fregatten und Kampfschiffe sowie Flugabwehrraketensysteme im Wert von 1,9 Milliarden Euro. Wie aus dem von der Bundesregierung als Unterrichtung vorgelegten Rüstungsexportbericht 2008 (17/1333) hervorgeht, stieg der Wert der Einzelausfuhrgenehmigungen von 3,7 Milliarden Euro im Jahr 2007 auf 5,78 Milliarden Euro im Jahr 2008. Davon entfielen 2,64 Milliarden Euro auf EU- oder NATO-Länder. Lieferungen in Höhe von 3,14 Milliarden Euro entfielen auf Drittländer.

Aus Politik und Zeitgeschichte

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