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Joachim Hörster
Kurz notiert

Die Parlamentariergruppe Arabischsprachige Staaten des Nahen Ostens konstituierte sich unter dem damaligen Namen "Parlamentariergruppe für die Beziehungen zu den arabisch sprechenden Ländern (des Nahen Ostens)" am 4. April 1995. Seit dieser Zeit erfolgt ein kontinuierlicher Informations- und Meinungsaustausch mit Parlamentariern, Regierungsvertretern und Repräsentanten der Zivilgesellschaft aus den Ländern Bahrain, Irak, Jemen, Jordanien, Katar, Kuwait, Libanon, Oman, Saudi Arabien, Syrien, Vereinigte Arabische Emirate und Palästina.

Arabischsprachige Staaten

Das Ziel besteht in der Förderung der wechselseitigen Verständigung und Zusammenarbeit mit den arabischen Ländern. Dabei ist die Aufgabenstellung sehr vielfältig, weil jedes Land Besonderheiten aufweist. Die Parlamentariergruppe Arabischsprachige Staaten des Nahen Ostens besteht aus 54 Mitgliedern, wobei die Abgeordneten Burkhard Lischka (SPD), Dr. Volker Wissing (FDP), Heidrun Bluhm (DIE LINKE) und Priska Hinz (Bündnis 90/DIE GRÜNEN) als stellvertretende Vorsitzende und Joachim Hörster (CDU/CSU) als Vorsitzender den Vorstand bilden.

Zahlreiche Gespräche und wechselseitige Delegationsreisen haben seither stattgefunden. So traf sich die Parlamentariergruppe im letzten Jahr mit dem Großmufti aus Syrien, mit dem Scheich Dr. Ahmad Badr Al-Din Hassoun, Scheich Sultan Saeed Abdullah Albarkani aus dem Jemen, dem Generaldelegierten Palästinas, Herrn Salah Abdel Shafi, mit der syrischen Delegation unter Leitung von Suleyman Haddad oder mit der Botschafterin des Oman, I.E. Frau Dr. Al-Qasmiah in Berlin. Ziel der Reisen ist der unmittelbare Einblick in die Argumentation und politische Landschaft der Länder, der in Gesprächen mit Parlaments-, Regierungsvertretern und der Zivilgesellschaft gewonnen wird.

Aus Politik und Zeitgeschichte

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