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Ramona Vogel
Kurz notiert

500 v.Chr.

Auf dem Gebiet des heutigen Nigera entsteht die Nok(Eisen)-Kultur. Bekannt sind ihre beeindruckenden Terrakotten. Außerdem wird erstmals in Afrika Eisen verhüttet.

730-660 v.Chr.

Das Reich der Kusch erobert Ägypten. Nubische Herrscher regierten nun als Pharaonen das Land.

660- 330 v. Chr.

Assyrer erobern Ägypten und werden ihrerseits von den Persern vertrieben.

332 v.Chr.

Alexander der Große erobert Ägypten und gründet die Stadt Alexandria.

146 v.Chr.

Die Römer erobern die Hafenstadt Karthago und weite Teile Nordafrikas.

100 v.Chr.

Die ersten Kamele gelangen in die Sahara-Zone. Dank der genügsamen Lasttiere verstärkte sich in Folge der Transsahara-Handel.

47 v.Chr.

Die Bibliothek von Alexandria fällt einem Brand zum Opfer. Mit geschätzten 500.000 Schriftrollen und Büchern versammelte sie das Wissen der griechischen Antike.

30 v.Chr.

Nach der Niederlage in der Seeschlacht von Actium und dem Selbstmord Kleopatras, der letzten Pharaonin Ägyptens, fällt das Reich unter römische Verwaltung.

1-100 n.Chr.

Das Reich der Aksum entsteht auf dem Gebiet des heutigen Äthiopien.

350 n.Chr.

König Ezana von Aksum lässt sich im christlichen Glauben taufen.

7. Jahrhundert

Die Bantu-Sprache verbreitet sich in weiten Teilen des zentralen und südlichen Afrikas.

622-800

Expansion der arabischen Kultur in weiten Teilen Nord- und Nordostafrikas. Das Christentum verschwindet fast vollständig, lediglich in Ägypten bleibt die Minderheit der Kopten bestehen. Die Aufteilung in das südlich der Sahara gelegene Schwarzafrika, geprägt durch das Christentum und das arabisch-islamische Nordafrika hat hier seinen Ursprung.

Circa 600-1500

Die großen afrikanischen Reiche entstehen. Gestärkt durch die Kontrolle der Handelswege des aufblühenden Transsahara-Handels. In Westafrika zunächst das Reich Ghana und die islamisch geprägten Reiche Mali und Songhay. Im Osten die Städte Kilwa und Mombasa, im Süden des Kontinents Simbabwe.

Ab 711

Die nordafrikanischen Mauren beginnen mit der Eroberung Spaniens und Portugals. Bis 1492 bliebt die iberischen Halbinsel in Teilenunter ihrer Herrschaft. Sie bringen fortschrittliche Methoden in der Landwirtschaft, Architektur und Wissenschaft.

Um 1000

Ghana erreicht als erstes der westafrikanischen Reiche den Höhepunkt seiner Macht. Die Bewohner handeln mit Gold und Salz und rüsten ihre Armee mit Eisenwaffen aus.

9.-14. Jahrhundert

Blütezeit der sogenannten Suaheli-Hafen-Städte an der afrikanischen Ostküste. Grundlage für die prosperierende Wirtschaft ist der Handel mit Indien und der arabischen Halbinsel. Exportiert wurden Gold, Eisen, Elfenbein und Sklaven. Zu den wichtigsten Städten gehören Mogadischu, Mombasa und Kilwa.

Um 1400

Eine 300 Schiffe umfassende chinesische Flotte, besetzt mit einer 28.000 Mann starken Mannschaft, erreicht die Küste Madagaskars. Es wird Handel getrieben, zu kriegerischen Auseinandersetzungen kommt es nicht.

Aus Politik und Zeitgeschichte

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