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Mutter-Kind-Kur im Fokus

GESUNDHEIT

Die Fraktion Die Linke will die Bewilligungspraxis gesetzlicher Krankenkassen zu Mutter-/Vater-Kind-Kuren transparenter machen. Ziel sei es, die Entscheidungskriterien zu vereinheitlichen und zu präzisieren, heißt es in einem Antrag (17/6493), den der Bundestag am vergangenen Mittwoch behandelte und an den Gesundheitsausschuss überwies.

Die Fraktion reagiert mit ihrem Antrag darauf, dass die Zahl der Bewilligungen von Mutter-/Vater-Kind-Maßnahmen rückläufig ist. Die Linsparlamentarier fordern, eine regelmäßige Prüfung der gesetzlichen Krankenkassen hinsichtlich der tatsächlichen Bewilligung dieser Pflichtleistung zu sichern und die Einhaltung der rechtlichen Vorschriften bei der Entscheidung über Anträge zu gewährleisten. Die Linksfraktion verweist auf einen Prüfbericht des Bundesrechnungshofes, in dem gravierende Mängel bei der Bewilligungspraxis wie etwa die Ungleichbehandlung von Versicherten benannt worden seien.

Aus Politik und Zeitgeschichte

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