Das Parlament
Nr. 40-42 / 4.10.2011
Alexander Heinrich
EUROPA I
Bundestag stimmt für erweiterte Euro-Hilfe und stärkt damit die Regierung Merkel
Peer Steinbrück hielt sich nicht lange bei den Milliarden auf. Der SPD-Abgeordnete und ehemalige Finanzminister holte vor der entscheidenden Abstimmung zum erweiterten Euro-Rettungsfonds EFSF am vergangenen Donnerstag weit aus: Europa sei "Antwort auf 1945" und auf die Herausforderungen des 21.
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Hans-jürgen Leersch
EUROPA II
Anspannung löste sich nach "Kanzlermehrheit". Ärger wegen Rederechts für »Abweichler«
Sogar von einer "getarnten Vertrauensfrage" ("Handelsblatt") war die Rede gewesen. Es gab kaum eine Nachrichtensendung in der vergangenen Woche, in der der Erste Geschäftsführer der CDU/CSU-Fraktion, Peter Altmaier, nicht als der "Mann für Mehrheiten" interviewt worden wäre, so dramatisch schien die
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Jörg Biallas
440 Milliarden Euro - eine Summe jenseits allen Vorstellungsvermögens. Auch für Bundestagsabgeordnete. Und doch haben die Parlamentarier in der vergangenen Woche beschlossen, einen Rettungsschirm dieses gigantischen Ausmaßes mitzutragen, um den kränkelnden Euro und damit das europäische Miteinander
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Aus Politik und Zeitgeschichte
Nr. 40 / 4.10.2011 - Thema: Mexiko
Johannes Piepenbrink
Mexiko durchlebt seit Ende der 1990er Jahre einen tief greifenden Wandel: Mit der Amtszeit von Präsident Vicente Fox (2000–2006) endete die Vorherrschaft der Partido Revolucionario Institucional (PRI), die sich als selbsternannte Erbwalterin der Mexikanischen Revolution über 70 Jahre lang an ...
Franz Smets
Die Avenida Paseo de la Reforma ist die historische Prachtstraße im Herzen von Mexiko-Stadt. Mit insgesamt 14 Spuren zieht sich der Boulevard von West nach Ost durch das Stadtzentrum. Unter den Glasfassaden der Hotels, Banken und Versicherungen, die inzwischen fast alle zweistöckigen Gebäude aus dem ...
Karl-Dieter Hoffmann
Der „Drogenkrieg“ in Mexiko illustriert auf besonders drastische Weise die Tatsache, dass Jahr für Jahr im Kontext der Produktion und Distribution verbotener Suchtstoffe wesentlich mehr Menschen sterben als infolge des Konsums solcher Substanzen. Was auf den ersten Blick als Paradoxon ...
Günther Maihold
Geteilte Verantwortung“ war das zentrale Stichwort von US-Außenministerin Hillary Clinton bei ihrer ersten Reise nach Mexiko im neuen Amt im März 2009. Diese zunächst nur auf den sogenannten Drogenkrieg gemünzte Verortung der Beziehungen zum südlichen Nachbarn wurde dort als Chance begriffen, ...
Matthias Jäger
Als der mexikanische Präsident Felipe Calderón im September 2011 zum fünften und vorletzten Mal seinen traditionellen Bericht zur Lage der Nation abgab, war er kaum zu beneiden. Seit einigen Jahren macht sein Land vor allem Negativschlagzeilen. Die politische Situation, in der sich Mexiko unter ...
Anne Huffschmid
Literaten wie Bewohner der Ciudad de Mexico imaginieren die Riesenstadt oft als „Krebsgeschwür“, unaufhaltsam wuchernd und letztlich tödlich. Schon längst sind ihre urbanen Ballungsräume über die Grenzen des Bundesdistrikts (Distrito Federal, DF) hinausgewachsen. Dabei leben im ...
Marianne Braig
Ein in die USA ausgewanderter Mexikaner, der sich dafür einsetzte, auf beiden Seiten des Rio Grande an Wahlen teilnehmen und seine politischen Rechte wahrnehmen zu können, antwortete auf die Frage nach seiner politischen Heimat ohne zu zögern: „La nación mexicana llega hasta donde estamos los ...
Alex Gertschen
Die Aufstiegsgeschichte der Familie Gómez Villanueva beginnt 1984. Javier Gómez und seine Ehefrau Rosa María Villanueva kaufen in Tláhuac, tief im Süden von Mexiko-Stadt, ein kleines Stück Land. Javiers Lohn als Lastwagenfahrer eines Suppenfabrikanten reicht nicht, um das von den Vätern geborgte ...
Zusammenfassung dieser Beilage
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