Das Parlament
Nr. 4 / 23.1.2012
Hans-Jürgen Leersch
WIRTSCHAFT I
Regierung verbreitet Optimismus. FDP lehnt Finanztransaktionssteuer als »Wundertüte« ab
Wohin man auch blickt, die Prognosen für die Weltwirtschaft sehen düster aus. So hat die Weltbank ihre Voraussage wegen der Schulden- und Eurokrise kräftig zurückgenommen und hält sogar einen Absturz der Wirtschaft in der Eurozone für möglich. Auch der Internationale Währungsfonds sieht die Eurozone
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Hans-Jürgen Leersch
WIRTSCHAFT II
Die kräftigere Binnennachfrage soll das Wachstum beflügeln. Beschäftigungsrekord erwartet
Der Wachstumsmotor wird langsamer. Nachdem das Wirtschaftswachstum 2010 noch bei 3,7 Prozent gelegen hatte und auch im vergangenen Jahr mit drei Prozent recht kräftig war, scheint die Wirtschaft in diesem Jahr den Schongang einzulegen: Die Bundesregierung erwartet einen Anstieg des
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Jörg Biallas
Die deutsche Wirtschaft wächst, verhalten zwar, aber immerhin. Trotz Schuldenkrise, trotz Euro-Malaise, trotz Rezessionen in benachbarten Ländern. Jedenfalls prognostiziert das die Bundesregierung und verspricht positive Effekte für den Arbeitsmarkt, die Konjunktur und den Staatshaushalt. Bedingung
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Aus Politik und Zeitgeschichte
Nr. 04 / 23.01.2012 - Thema: Europa
Anne Seibring
Am 7. Februar 1992 unterzeichneten die zwölf Staats- und Regierungschefs der Europäischen Gemeinschaft den Vertrag von Maastricht, mit dem die Europäische Union gegründet und die Grundlage für eine Wirtschafts- und Währungsunion geschaffen wurde. 20 Jahre später hätten die Mitgliedstaaten der ...
Dennis Lichtenstein
Zwanzig Jahre nach Unterzeichnung der Maastrichter Verträge und dem Wandel der Wirtschaftsgemeinschaft EG zur stärker politisch ausgerichteten EU befindet sich das europäische Projekt in seiner bisher wohl tiefsten Krise. In der Eurozone, in der die Integration am weitesten vorangeschritten ist, ...
Jens Beckert
Die Finanzkrise von 2008 und die anschließende, bis heute andauernde Fiskalkrise der westlichen Industriegesellschaften haben ein Maß an Turbulenz in die nationale und internationale Politik gebracht, wie man es seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs nicht mehr gekannt hat. Rasch erreichten die ...
Daniela Schwarzer
Seit die 2007 ausgebrochene Finanzkrise auch auf Europa übergriff, haben die Mitgliedstaaten der Europäischen Union und der Eurozone Reformen auf den Weg gebracht, welche die Überwachung und Koordinierung nationaler Haushalts- und Wirtschaftspolitiken sowie die Finanzmarktaufsicht verändert haben. ...
Jan Zielonka
Die Ergebnisse aus den vergangenen 20 Jahren europäischer Integration sind paradox. Noch vor zwei Jahrzehnten hatten Paris, Rom und Bonn ein enormes Vertrauen darin, die europäische Einigung vertiefen zu können. Die Schaffung der Europäischen Währungsunion (EWU) durch den Vertrag von Maastricht ...
Wilhelm Knelangen
Der Maastrichter Vertrag, der am 7. Februar 1992 unterzeichnet wurde, markiert in der Geschichte der europäischen Integration eine Zäsur. Nach dem Ende des Ost-West-Konflikts symbolisierte er den Willen der Mitgliedstaaten, dem Einigungsprozess neuen Schwung zu verleihen und die bis dahin dominante ...
Ulrike Liebert
„Die Euro- oder Schuldenkrise hat zur Genüge gezeigt, dass der alte, konfliktträchtige Zustand Europas nicht einfach vergessen und vergeben ist, sondern im kollektiven Gedächtnis der Völker nachwirkt oder von Politikern und Medien wieder in Erinnerung gerufen werden kann. Wer darin eine ...
Jutta Limbach
Plädoyer für die Mehrsprachigkeit in der Europäischen Union Wir leben in einer umfassend vernetzten Welt, in der die Grenzen zwischen Ethnien und Nationen immer durchlässiger werden. Unsere Welt kennt nur noch wenige unüberschreitbare Grenzen. Diese Offenheit begünstigt die Neigung, kulturelle ...
Georg Datler
Europäische Identität“ ist ein prominentes, aber ebenso problematisches Konzept. Wie jede Verknüpfung mit dem Begriff „Identität“, ist „europäische Identität“ anfällig für essentialistische Kurzschlüsse (ein essentialistischer Kurzschluss meint, etwas auf einen ...
Zusammenfassung dieser Beilage
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