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Michael Klein
Experten für gerechte Mieten

Verkehr und Bau

Die energetische Gebäudesanierung muss sozialverträglich umgesetzt werden. Darüber waren sich die Sachverständigen vergangene Woche bei einem öffentlichen Expertengespräch des Ausschusses für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung einig. Grundlage des Gesprächs war der Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen "Wohnraum in Deutschland zukunftsfähig machen - Für ein sozial gerechtes und klimafreundliches Mietrecht" (17/7983). Gesine Kort-Weiher vom Deutschen Städtetag bezeichnete es als ein Hauptanliegen für alle Akteure, die sozialen Belange der betroffenen Mieter trotz der im Zusammenhang mit der energetischen Sanierung und dem altengerechten Umbau des Wohnungsbestandes erforderlichen erheblichen Investitionen zu wahren.

Auch Christian Lieberknecht, Vertreter des Bundesverbandes deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW), sprach sich für eine interessengerechte Verteilung der Lasten zwischen Vermietern und Mieter aus. Die Energiewende im Gebäudebereich werde nicht ohne die Vermieter gelingen. Lukas Siebenkotten vom Deutschen Mieterbund forderte, Transparenz für Eigentümer und Mieter zu schaffen. Für Michael Spielmann von der Deutschen Umwelthilfe ist ein "Sanierungsfahrplan" notwendig, der alle Beteiligten einbezieht, um die enormen Energie- und Klimaschutzpotenziale heben zu können. Die politischen Rahmenbedingungen müssen jedoch sicherstellen, dass die damit verbundenen Belastungen ausgewogen und gerecht verteilt werden. Für Kai H. Warnecke, Haus & Grund Deutschland, müssen die Weichen so gestellt werden, dass sie den privaten Immobilieneigentümern weiterhin erlauben, qualitativ hochwertigen Wohnraum zu angemessenen Mieten anzubieten.

Aus Politik und Zeitgeschichte

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