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LESERPOST

Kurz notiert

Zur Ausgabe 4 vom 21.1.2013, "Freiheit oder Verantwortung" auf Seite 5:

Das vom Bundestag beschlossene Gesetz zur Zwangsbehandlung psychisch Kranker ist bekanntermaßen sehr umstritten. An der Verabschiedung stört mich allerdings, dass nur eine der im Bundestag vertretenen Parteien, nämlich die Oppositionspartei Die Linke, gegen das Gesetz eintritt. So konstatiert deren Abgeordneter Jörn Wunderlich: "Psychopharmaka heilen ja nicht, sie stellen nur ruhig."

Wir leben in einer solidarischen Leistungsgesellschaft, jeder muss - nach seinen Möglichkeiten - maximal leistungsfähig sein. Psychopharmaka stören nur dabei. Ich spreche in diesem Zusammenhang gerne von der "institutionellen Verbehinderung der Gesellschaft". Dieses neue Gesetz führt uns nicht davon weg.

Frank Wagner, Bielefeld

Zur Ausgabe 6-7 vom 4.2.2013, "Erinnern - ein Leben lang" auf Seite 1:

Die Überschrift führt in die richtige Richtung, denn ein verantwortlicher Umgang mit Geschichte zeigt sich vor allem darin, dass man gerade unter unbequeme Themen keinen emotionalen Schlussstrich zieht. Ansonsten wird riskiert, dass andere die Deutungshoheit übernehmen, die aus persönlichem Interesse gerne die Fakten verdrehen. Deswegen hat der Bundestag des Holocausts meiner Meinung nach sehr würdig gedacht, während man hingegen von ARD und ZDF das genaue Gegenteil behaupten muss. Diese haben gegenüber der wichtigen Rede von Inge Deutschkron viel Ignoranz gezeigt.

Gerade die öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten behaupten von sich doch so gerne, Qualitätsjournalismus zu bieten. Diesem Anspruch müssen sie aber auch gerecht werden. Das aber hätte bedeutet, dass sich an jenem Tag zumindest eine der vielen Talkshows nicht der Causa Brüderle, sondern der Shoah gewidmet hätte!

Rasmus Ph. Helt, Hamburg

Zur Ausgabe 6-7 vom 4.2.2013, "Mehr als eine runde Zahl" auf Seite 4:

In ihren Reden zum 50. Jahrestag der Unterzeichnung des Élysée-Vertrages zwischen Deutschland und Frankreich am 23. Januar diesen Jahres in Berlin haben viele Politiker beider Nationen auch gefordert, die Sprache des Nachbarlandes verstärkt zu erlernen. Sie haben wohl recht mit dieser Empfehlung.

Als ehemaliger EU-Beamter hoffe ich außerdem, dass nicht nur die deutsche und französische Nationalhymne gesungen wurde, sondern dass auch die Europa-Hymne gespielt wurde. Die Feierstunde wurde ja leider weder von der ARD noch vom ZDF direkt übertragen.

Egon Heinrich, Overijse

Zur Ausgabe 51 vom 17.12.2012, "Weihnachtsrätsel 2012" auf Seite 16:

Freunde haben mir ihre Zeitung nach Kanada mitgebracht, wohin ich und mein Mann vor vier Jahren ausgewandert sind.

Als Schweizerin habe ich sie mir von A bis Z durchgelesen und finde sie sehr informativ.

Margrit Burkard, St-Catherine-de-la-Jacques-Cartier

Vielen Dank für die hochinteressante, informative und kurzweilige Zeitung. Seit einem Jahr bin ich nun schon treuer Leser und sehr zufrieden.

Andreas Hupfauf, München

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