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dpa
Kurz notiert

"La Repubblica" (Italien)

"Im Zentrum des desolaten europäischen Panoramas ist Deutschland eine Insel von Stabilität und Wohlstand, wie es das vielleicht nie zuvor gewesen ist. Und gestern hat das Land mit einer demokratischen Wahl dankbar ,Angela die Große' an der Macht bestätigt."

"Guardian" (Großbritannien)

"Dies ist das Zeitalter von Merkel."

"De Morgen" (Belgien)

"Mag der Kurs des strengen Sparens und des Beschneidens des Wohlfahrtsstaates bei uns auch als ein umstrittenes Vorbild "struktureller Reformen" gesehen werden, im eigenen Land wird Merkel gepriesen für ihre Berechenbarkeit und Standhaftigkeit. Das ist langweilig, sicher, aber dies ist nicht die rechte Zeit für große Abenteuer. Eine Entscheidung für Merkel ist keine logische Entscheidung für ein Programm, sondern eine gefühlsmäßige Entscheidung für das Vertraute. Das ist nachvollziehbar in diesen unruhigen Zeiten."

"Diena" (Lettland)

"Der zentrale Begriff im Wahlkampf lautete Vertrauen, aber zu konkreten Plänen für die Zukunft Deutschlands und zu europäischen Fragen war nur wenig zu vernehmen. Auch Lösungen für unbequeme Fragen wurden nicht diskutiert, ihre Beantwortung hat sich aufgrund der Bundestagswahl verzögert."

"El Mundo" (Spanien)

"Merkel zeichnet sich dadurch aus, dass sie die Einzige an der Spitze eines großen europäischen Landes ist, die ihr Mandat inmitten der Krise bestätigt."

"Lidove Noviny" (Tschechien)

"Merkel hat zwar nichts gelöst, denn die Konstruktion der Eurozone bleibt ein Risiko für die Prosperität Europas, aber Deutschland genügt das. Der Kontrast zwischen der Lawine schlechter Nachrichten aus dem Süden Europas und dem Wohlstand zu Hause hat bei den Deutschen den Eindruck gefestigt, letzterer wäre das ganz persönliche Verdienst der Kanzlerin."

"De Telegraaf" (Niederlande)

"Das ist eine gute Nachricht für die Deutschen und für ganz Europa."

Aus Politik und Zeitgeschichte

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