Inhalt

LESERPOST

Kurz notiert

Zur Ausgabe 42-43 vom 14.10.2013, "Ein Interregnum wird es nicht geben" auf Seite 10:

Seit Jahren bin ich treuer Leser von "Das Parlament" und fühle mich immer gut informiert. In der letzten Ausgabe ist Ihnen jedoch ein kleiner Fehler unterlaufen. Bei der Nennung der geschäftsführenden Minister der FDP, die bis zur Vereidigung der neuen Bundesregierung noch im Amt bleiben, haben Sie Gesundheitsminister Daniel Bahr vergessen. Das ist schade, denn Herr Bahr hat eine sehr gute Arbeit geleistet und sollte nicht vergessen werden.

Wolf-Dietrich Großer,

per E-Mail

Zur Ausgabe 42-43 vom 14.10.2013, "Besser geht es nicht" auf Seite 2:

Der Autor des Kommentars schreibt, "selbst viele Wähler der Alternative für Deutschland (AfD) oder der Piraten wollen ihre Favoriten gar nicht in der Regierung oder auch nur im Parlament sehen, sondern mit ihrer Stimme lediglich ihren Protest gegen etablierte Parteien ausdrücken",

Das mag meiner Meinung nach vielleicht für einige Wähler der Piratenpartei so sein, für die Alternative für Deutschland jedoch nicht. Hier geht es um die Langfristigkeit und die Rückgewinnung von Nichtwählern. Das kann man nur gutheißen.

Die Wähler der Alternative für Deutschland stimmten gegen den Maastricht-Vertragsbruch, gegen den Euro-Rettungsschirm der Europäischen Union und der Mitgliedsstaaten der Eurozone. Über den europäischen Stabilitätsmechanismus ESM muss das Bundesverfassungsgericht übrigens erst noch endgültig entscheiden

Die Alternative für Deutschland ist leider auch die einzige Partei, die sich dem Brüsseler Machtstreben entgegenstellt und Lösungen sucht. Viele Bürger sind erst durch sie darauf aufmerksam gemacht worden, dass Deutschlands Bürger womöglich ihre Ersparnisse, Lebensversicherungen und ihren gewohnten Wohlstand verlieren. Dies haben die etablierten Parteien, allen voran die Regierung, vorsätzlich verschwiegen. Nicht nur in Deutschland erhebt sich deshalb Widerstand, auch und besonders in Frankreich, Österreich, England, Polen und den Niederlanden wächst der Unmut beträchtlich. Wenn der Bürger zum Thema Europa belogen wird, trägt man dazu bei, dass er sich wehrt.

Die etablierten Parteien sperren sich gegen jeden Widerspruch, wollen diesen im Parlament nicht mal artikulieren lassen und wundern sich dann, wenn es aus ihrer Sicht politische Verwerfungen gibt.

Wolfgang Haars,

Salzgitter

Haben Sie Anregungen, Fragen oder Kritik? Schreiben Sie uns:

Das Parlament

Platz der Republik 1, 11011 Berlin

redaktion.das-parlament@bundestag.de

Leserbriefe geben nicht die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe zu kürzen.

Die nächste Ausgabe von "Das Parlament" erscheint am 4. November.

Aus Politik und Zeitgeschichte

© 2016 Deutscher Bundestag