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LESERPOST

Kurz notiert

Zur Ausgabe 20-21 vom 12.5.2014, "Dichtere Kontrollen" auf Seite 10:

In der Grafik zum Artikel beschreiben Sie die gesamten Kriegswaffenausfuhren Deutschlands von 2002 bis 2012 in Euro. Transparenter wäre jedoch eine Auflistung der einzelnen Güter mit ihrem jeweiligen Wert. Zum Beispiel: ein U-Boot mit dem jeweiligen Preis. Eine solche Auflistung wäre meines Erachtens sinnvoller und würde vielleicht auch die unterschiedlichen Zahlen erklären, die zwischen den Jahren stark divergieren.

Jan Fröhling, Springe

Zur Ausgabe 22-23 vom 26.5.2014, "Milliarden für Millionen" auf Seite 1:

Das Rentenpaket der Bundesregierung ist nichts weiter als Flickschusterei. An der drohenden Altersarmut weiter Teile der Bevölkerung ändert es nichts. Besser gesagt, es dramatisiert die Tendenzen zur Altersarmut bei vielen älteren Bürgern. Deshalb wäre es jetzt wichtig, ein neues Rentenmodell einzuführen.

Die deutsche gesetzliche Rentenversicherung geht grundsätzlich immer noch auf Reichskanzler Otto von Bismarck zurück, der sie 1889 einführte. Wer in die Rentenkasse eingezahlt hatte, erhält ein staatliches Ruhegeld. Dabei werden die Beiträge von den Löhnen und Gehältern eingezogen.

Ein anderes Rentenmodell geht auf den britischen Politiker William Henry Beveridge zurück. Dieser forderte 1942 eine staatliche Absicherung für alle finanziell bedürftigen Menschen, finanziert aus Steuermitteln. Für die Rentner bedeutet dieser Vorschlag, nach dem sich zum Beispiel das Sozialversicherungssystem Großbritanniens richtet, einen Anspruch auf eine Basisrente in existenzsichernder Höhe - auch, wenn zuvor keinerlei Beitragszahlungen erfolgten.

Das Rentenmodell nach Beveridge hat sich in den letzten Jahren als solider erwiesen, vor allem was die Vermeidung von Altersarmut sowie die Situation der Frauen angeht. Auch in Deutschland sollte, den Beveridge-Prinzipien folgend, eine Basisrente sowie eine verpflichtende Betriebsrente eingeführt werden.

Hassan Mohsen, Delmenhorst

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