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Kanzleramt
Michael Klein
Geld für G8-Gipfel in Bayern

Der Etat der Bundeskanzlerin und des Bundeskanzleramtes kann 2015 über 2,23 Milliarden Euro (2014: 2,2 Milliarden Euro) verfügen. Im Regierungsentwurf waren noch knapp 2,1 Milliarden Euro vorgesehen. Insgesamt wurden die Ausgaben in diesem Einzelplan in den parlamentarischen Beratungen damit um 130,27 Millionen Euro erhöht.

Während für das Personal insgesamt rund 265,36 Millionen Euro (267,94 Millionen Euro) eingeplant sind, betragen die sächlichen Verwaltungsausgaben 763,69 Millionen Euro (690,36 Millionen Euro). Für Zuweisungen und Zuschüsse (ohne Investitionen) sind nach 920,65 Millionen Euro 2015 insgesamt 879,17 Millionen Euro reserviert.

Den größten Anteil am Gesamtetat hat der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, wo die Abgeordneten auch die meisten Veränderungen vorgenommen haben (siehe Seite 4). Hier sollen im kommenden Jahr nunmehr rund 1,09 Milliarden Euro (1,13 Milliarden Euro) zur Verfügung stehen.

Für die Bundeskanzlerin und ihr Amt sind 55,44 Millionen Euro (52,41 Millionen Euro) eingeplant. Die Ausgaben des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung sollen von 96,44 Millionen Euro auf 111,23 Millionen Euro steigen. Die Steigerung ist hier vor allem auf die Durchführung des G8 Gipfels auf Schloss Elmau in Bayern am 4. und 5. Juni 2015 zurückzuführen. Das Bundesarchiv soll über rund 56,49 Millionen Euro (57,2 Millionen Euro) verfügen können.

Der Zuschuss an den Bundesnachrichtendienst beträgt 614,58 Millionen Euro (558,59 Millionen Euro).

Aus Politik und Zeitgeschichte

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