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Trauer um Absturz-Opfer

Mit einer Schweigeminute hat der Bundestag vergangene Woche der 150 Todesopfer des Absturzes eines Germanwings-Airbusses A320 gedacht. „Wir trauern mit den Angehörigen der Opfer und ihren Freunden. Und wir sprechen ihnen allen unser tiefes Mitgefühl aus“, sagte Parlamentspräsident Norbert Lammert (CDU). Man habe die Nachricht von dem „verheerenden Flugzeugabsturz“ in den französischen Alpen mit Entsetzen und tiefer Trauer erhalten. Es sei eine menschliche Tragödie, die Deutschland, Spanien und Frankreich „in Schock und Schmerz“ eine.

Lammert erinnerte daran, dass unter den Opfern viele Menschen aus Deutschland und Spanien seien, „darunter auch viele junge Menschen – sehr junge Menschen. 16 Schüler und Schülerinnen und zwei Lehrerinnen eines Gymnasiums der Stadt Haltern sind unter den Toten. Jeder von uns hat eine Vorstellung, was eine solche Nachricht für die eigene Familie oder den eigenen Freundeskreis bedeuten würde.“

Der Bundestagspräsident würdigte die große Anteilnahme, die Deutschland aus vielen Ländern erfahren habe. „Heute sind wir alle Deutsche und Spanier“, habe ihm Portugals Parlamentspräsidentin geschrieben. „Für diese Zeichen des Mitgefühls in einer für uns alle besonders bitteren Stunde sind wir dankbar“, betonte Lammert. Er dankte zudem den mehr als 600 Einsatzkräften der Bergungsmannschaften, die „unter schwierigsten Umständen an der Unglücksstelle arbeiten und das ihnen Menschenmögliche tun“.

Besonderen Dank und Respekt bekundete der Parlamentspräsident denen, die den Hinterbliebenen „in diesen Stunden voller Verzweiflung zur Seite stehen – in Barcelona wie in Düsseldorf, in Haltern am See und in Seyne-les-Alpes in den französischen Alpen.“ Die Angehörigen der Opfer durchlebten eine unbeschreiblich schwere Zeit. „Wir sind in unseren Gedanken bei ihnen und fühlen uns ihnen in einer ganz besonderen Weise verbunden. Und wir wünschen ihnen die Kraft und die Zuversicht, diese schwere Herausforderung zu bewältigen.“sto

Aus Politik und Zeitgeschichte

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