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AUSWÄRTIGES
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Lernen aus der Geschichte

Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit (OSZE) spielt im Ukraine-Konflikt eine besondere Rolle: Sie kontrolliert den in Minsk vereinbarten Friedensplan im Krisengebiet. Die parlamentarische Versammlung der OSZE versuchte am vergangenen Wochenende auf ganz andere Weise zur Lösung des Konflikts beizutragen. Sie lud auf Initiative der Vizepräsidentin der Parlamentarischen Versammlung der OSZE, der Bundestagsabgeordneten Doris Barnett (SPD), deutsche, französische, ukrainische und russische Abgeordnete nach Leinsweiler (Rheinland-Pfalz) ein, um am Beispiel der deutsch-französischen Aussöhnung über Möglichkeiten zur Überwindung des aktuellen Konflikts zu beraten. Neben den historischen Beispielen kriegerischer Auseinandersetzungen in der Pfalz und in Elsass-Lothringen wurde mit Experten aus der Friedens- und Konfliktforschung über konkrete Schritte zur Zusammenarbeit in Krisengebieten gesprochen. Um Geschichte erlebbar zu machen, stand unter anderem eine gemeinsame Exkursion der Delegationen in das deutsch-französische Grenzgebiet zur Maginot-Linie und zum Westwall auf dem Programm.

Aus Politik und Zeitgeschichte

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