Inhalt


Omid Nouripour (Grüne)

Die Wahl Donald Trumps zum Präsidenten der USA ist ein beängstigendes Ereignis. Trump steht für Spaltung und Hass, in der amerikanischen Gesellschaft und in der internationalen Politik. Wir dürfen seine abenteuerlichen Ankündigungen in der internationalen Politik nicht kommentarlos durchgehen lassen und müssen die USA an ihre Verpflichtungen, zum Beispiel in der Nato, erinnern. Wir dürfen aber auch nicht vergessen, dass die Mehrheit der amerikanischen Wählerinnen und Wähler ihm nicht seine Stimme gegeben hat. Ebenso wenig dürfen wir nur mit dem Finger auf andere zeigen: Auch in Europa gibt es viele Populisten vom Schlage Trumps. Deswegen müssen die demokratischen Kräfte auf beiden Seiten des Atlantiks jetzt erst recht lautstark für die gemeinsamen Werte eintreten.

Aus Politik und Zeitgeschichte

© 2016 Deutscher Bundestag