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Soziales D
Claudia Heine
Die Kasse ist gut gefüllt

ie Beitragseinnahmen der gesetzlichen Rentenversicherung sind erneut gestiegen, bis zum Oktober 2016 um rund 3,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das geht aus dem Rentenversicherungsbericht 2016 hervor, der nun als Unterrichtung (18/10570) durch die Bundesregierung vorliegt. Darin heißt es weiter, dass für das Jahresende eine Nachhaltigkeitsrücklage von 32,2 Milliarden Euro erwartet werde. Das entspricht 1,6 Monatsausgaben.

Aus dem Bericht geht weiter hervor, dass der Beitragssatz zur Rentenversicherung auch im Jahr 2017 bei 18,7 Prozent liegen und bis 2021 auf diesem Niveau stagnieren wird. Anschließend steigt er schrittweise wieder an, über 20,2 Prozent im Jahr 2025 bis auf 21,8 Prozent im Jahr 2030.

Nach den dem Bericht zugrunde liegenden Modellrechnungen steigen die Renten bis zum Jahr 2030 um insgesamt rund 35 Prozent. Das entspricht einer durchschnittlichen Steigerungsrate von 2,1 Prozent pro Jahr. Das Sicherungsniveau vor Steuern, also das Verhältnis von Renten zu Löhnen, beträgt derzeit 48 Prozent und sinkt bis 2030 auf 44,5 Prozent. Dieser Rückgang mache deutlich, dass die gesetzliche Rente künftig allein nicht ausreichen werde, um den Lebensstandard des Erwerbslebens im Alter fortzuführen, schreibt die Regierung.

Aus Politik und Zeitgeschichte

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