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HAUSHALT
scr/aw
Gelder für den Denkmalschutz

Rund 40 Millionen Euro für 228 Projekte im Denkmalschutz-Sonderprogrammm hat der Haushaltsausschuss in der vergangenen Woche freigegeben. Die Mitglieder des Ausschusses votierten einstimmig für die Aufhebung einer qualifizierten Sperre im Bundeshaushalt 2019. Zu den geförderten Projekten gehören unter anderem die Stiftskirche in Kaiserslautern, die Orgel in der Auenkirche in Berlin, das Kloster Himmelpfort, das Prinzenpalais Wolfenbüttel und das Stahlhaus Dessau. Laut Vorlage des Bundesfinanzministeriums waren insgesamt 540 Projektanträge mit einem Gesamtvolumen von rund 118 Millionen Euro für das Sonderprogramm eingegangen.

Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) begrüßte die Entscheidung des Haushaltsausschusses ausdrücklich: "Denkmäler sind markante und weithin sichtbare Zeugen unserer Geschichte. Dieses einzigartige kulturelle Erbe für künftige Generationen zu erhalten, ist eine große gesellschaftliche Aufgabe."

Mit den bisherigen Denkmalschutz-Sonderprogrammen hat der Bund bereits 240 Millionen Euro bis 2018 investiert. Mit dem Sonderprogramm 2019 werden Restaurierungsarbeiten an Baudenkmälern und Orgeln, die das nationale Kulturerbe prägen, unterstützt. Die Mittel des Bundes werden in gleicher Höhe durch Länder, Kommunen, Eigentümer und bürgerschaftliches Engagement ergänzt.

Aus Politik und Zeitgeschichte

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