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Monika Pilath
Immer mehr Pflegebedürftige

UNTERRICHTUNG

Derzeit erhalten rund 2,42 Millionen Menschen Leistungen aus der Pflegeversicherung. Wie aus dem Fünften Bericht über die Entwicklung der Pflegeversicherung hervorgeht, der jetzt als Unterrichtung der Bundesregierung (17/8332) vorliegt, betrifft dies zirka 2,29 Millionen Menschen in der sozialen und rund 142.000 Menschen in der privaten Pflegeversicherung. Dem Bericht zufolge bekamen insgesamt rund 1,67 Millionen Pflegebedürftige ambulante Leistungen, 750.000 Pflegebedürftige waren vollstationär untergebracht. In dem Bericht heißt es weiter, aufgrund der demografischen Entwicklung nehme die Zahl der Pflegebedürftigen zu. Im Jahr 2010 habe der Anstieg rund 2,4 Prozent betragen.

Wie aus der Vorlage hervorgeht, waren Ende 2010 in der sozialen Pflegeversicherung von den ambulant Pflegebedürftigen rund 968.000 oder 61,3 Prozent der Pflegestufe Eins (erhebliche Pflegebedürftigkeit) zugeordnet. In der Pflegestufe Zwei (schwere Pflegebedürftigkeit) waren laut Regierung rund 472.000 Menschen (29,9 Prozent). Der Pflegestufe Drei (schwerste Pflegebedürftigkeit) seien rund 138.000 Menschen zugeordnet gewesen.

Von den vollstationär versorgten Personen seien Ende 2010 rund 291.000 Menschen (41 Prozent) in Pflegestufe Eins, 279.000 (39,3 Prozent) in Pflegestufe Zwei und 140.000 (19,7 Prozent) in Pflegestufe Drei eingruppiert gewesen, schreibt die Regierung. Sowohl im ambulanten als auch im stationären Bereich sei der Anteil der zu Pflegenden in Pflegestufe Eins gestiegen.

Wie aus der Unterrichtung hervorgeht, bezogen Ende 2010 in der privaten Pflegepflichtversicherung rund 99.000 Menschen ambulante und rund 43.000 Menschen stationäre Leistungen.

Aus Politik und Zeitgeschichte

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