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Aus Plenum und Ausschüssen
Monika Pilath
Urlaub auf dem Bauernhof gelobt

TOURISMUS

Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) hat die Bedeutung des ländlichen Tourismus für die Landwirtschaft hervorgehoben. Im Tourismusausschuss sagte sie vergangene Woche, gerade für kleinere Bauernhöfe seien Ferienangebote ein wichtiges wirtschaftliches Standbein. Zudem biete der Landtourismus gute Bildungsmöglichkeiten zum Thema Ernährung.

Die Unions-Fraktion pflichtete Aigner bei. Heute glaubten viele junge Leute, Lebensmittel kämen aus dem Supermarkt. Der Landtourismus könne für eine andere Sicht der Dinge sorgen. Der Ausschussvorsitzende Klaus Brähmig (CDU) erläuterte, der Landtourismus sei ein wachsender Markt, der Landwirten und den Bewohnern in ländlichen Gebieten zusätzliche Einnahmemöglichkeiten biete und jungen Menschen eine Zukunft in der eigenen Heimat ermögliche.

Die SPD-Fraktion mahnte einen Strategieplan für den Landtourismus an. Die von der Bundesregierung betonte Wertschätzung des ländlichen Tourismus müsse sich auch in entsprechenden Förderprogrammen niederschlagen. Die Linke wies in diesem Zusammenhang auf Forderungen nach einem eigenen Bundesministerium für Tourismus hin, in dem die bislang auf viele Ressorts verteilte Aufgaben gebündelt werden könnten. Aigner wies dies zurück. Tourismus sei ein Querschnittsthema, bei dem "einer den Hut aufhaben muss". In der Bundesregierung sei dies das Wirtschaftsministerium.

Auf die Frage der Grünen-Fraktion, welche Haltung Aigner zum Thema Schlichtung beim Flugverkehr einnehme, sagte die Ministerin, ihr gehe es darum, dass Verbraucher sich unabhängig von ihrem Anliegen an eine Schlichtungsstelle wenden könnten.

Nach Ansätzen gegen Fachkräftemangel, der etwa auch in gastronomischen Einrichtungen in ländlichen Reisedestinationen ein Problem sei, erkundigte sich die FDP-Fraktion. Aigner verwies darauf, dass es darum gehe, zunächst das Arbeitskräftepotenzial im eigenen Land zu heben, etwa durch entsprechende Qualifizierungen von Arbeitslosen.

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