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Kurz notiert

Connor Linneroth

Zu gut um wahr zu, das waren Connors erste Gedanken, als er seine Zusage für das PPP-Programm erhielt. Der 18-Jährige hatte sich im Herbst vergangenen Jahres beworben und ist nun seit diesem August für ein Jahr in Deutschland. Eigentlich wollte er gerade in Los Angeles anfangen, Schauspiel zu studieren. Diesen Plan hat er aber nun hintenan geschoben. "Jetzt habe ich die Möglichkeit dazu, später vielleicht nie wieder", begründet er seine Entscheidung.

Deutsch hat Connor an seiner High School in Fargo, North Dakota, gelernt. Von seiner Deutschlehrerin dort hat er auch von dem Programm erfahren. Er war bereits zuvor für einen dreiwöchigen Sprachkurs in Norddeutschland.

Connor ist Teilnehmer des Programmes für amerikanische junge Berufstätige. Mit den anderen amerikanischen Teilnehmern verbrachte er erst einmal zwei Wochen in München in einem Sprachseminar. Nun ist er bei einer Gastfamilie in Berlin untergebracht. Hier geht er für ein paar Wochen in eine deutsche Schule, um Kontakt zu Gleichaltrigen zu bekommen.

Ab November wird er ein Semester an der Berliner Schule für Schauspiel studieren. Das Semester wird über das PPP-Programm komplett vom Bundestag finanziert. Vorher muss Connor zwar noch die Aufnahmeprüfung bestehen, aber er ist zuversichtlich: "Das klappt!"

Die bisherige Zeit in Deutschland hielt für ihn schon die eine oder andere Überraschung parat: Als Einzelkind hat er hier einen Gastbruder "und der ist sogar noch ein großer Fan von American Football".

Sein Deutsch verbessert er auch, sein neuester Lieblingsausdruck lautet: "Du hast nicht alle Tassen im Schrank."

Aus Politik und Zeitgeschichte

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