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Kurz notiert

Anke Soldan

"Ohne das PPP-Programm hätte ich niemals ins Ausland gehen können." - Anke Soldan ist dankbar dafür, am Parlamentarischen Patenschafts-Programm des Deutschen Bundestages teilgenommen zu haben. Von 2011 bis 2012 war sie mit dem PPP-Programm für junge Berufstätige in Laurenceburg, Indiana. Während dieser Zeit studierte sie an der Northern Kentucky University in Highland Heights und arbeitete in Harrison, Ohio. "In Ohio arbeitet man, in Kentucky trinkt man und in Indiana spielt man", fasst sie die Unterschiede zwischen den Bundesstaaten zusammen. Anke kommt aus Königsstein in Hessen und ist gelernte Immobilienkauffrau. Nachdem sich nach ihrer Ausbildung keine Übernahmemöglichkeit ergab, hat sie sich "einfach mal beworben". Von dem Programm hatte sie durch Flyer an ihrer Berufsschule erfahren: "Das PPP ist sehr gut, weil es als einziges auch an junge Berufstätige gerichtet ist." USA-Fan war Anke schon länger, besonders die Musik wie Country oder Blues haben es ihr angetan. Deshalb war der Besuch von Nashville, Tennessee, der Hochburg der Countrymusikszene, auch "ein Muss" für die 23-Jährige.

Auch andere Kindheitsträume wie ein Besuch des Weihnachtsbaumes vor dem Rockefeller Center in New York erfüllte sie sich.

In ihrer Gastfamilie fühlte sie sich sehr wohl, allerdings "waren die Geschlechterrollen traditioneller verteilt, als in Deutschland", findet sie. Insgesamt beeindruckte Anke Soldan die Energie des Landes: "Alles steht unter Strom".

Der Aufenthalt habe sie stark verändert: "Vorher war ich viel schüchterner und zurückhaltender, jetzt bin ich viel selbstsicherer, kontaktfreudiger und offen."

Aus Politik und Zeitgeschichte

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