Inhalt

LESERPOST

Kurz notiert

Leserbrief zur Ausgabe 1-3 vom 30.12.2013, "Krieg und Frieden" auf Seite 1:

Herzlichen Dank für Ihre Sonderausgabe zum Ersten Weltkrieg. So umfassend hat sich bisher noch kein Printmedium in Deutschland diesem wichtigen Thema gewidmet.

Der Beitrag von Adam Krzeminski auf der Titelseite wirft viele Fragen auf, die er zwar nicht beantworten kann, die aber deutlich machen, dass geschichtliche Alternativen durchaus möglich gewesen wären. Besonders wichtig fand ich seinen Hinweis auf den Friedensvertrag von Brest-Litowsk.

Bezüglich der Literatur zum Ersten Weltkrieg erlaube ich mir den Hinweis auf die Romane "Erziehung vor Verdun" von Arnold Zweig und "Der Mann ohne Eigenschaften" von Robert Musil. Beide Bücher verdienen es, wieder gelesen zu werden.

Siegfried Seidel, Leipzig

Das Erinnern an den Ersten Weltkrieg wird dieses Jahr gewiss noch an Intensität zunehmen. Die Beiträge in Ihrer Sonderausgabe zum Ersten Weltkrieg, angefangen bei Adam Krzeminski bis hin zu Michael Epkenhans, sind meines Erachtens ein gelungener, hoch interessanter Einstieg in eine Diskussion, die um Europas Zukunft willen überfällig ist und sich deshalb mit eigener Dynamik jetzt aufdrängt. Nämlich die Diskussion darüber, welche europäische Geschichte wir in Zukunft erzählen wollen. Welches identitätsstiftende Narrativ muss entstehen, um künftig Europas Einheit in Vielfalt zu gestalten?

Klaus Neumann, per E-Mai

Leserbrief zur Ausgabe 6-7 vom 3.2.2014, "Die Verantwortung bleibt" auf Seite 9:

Für mich werden die alljährlichen Gedenkveranstaltungen des Deutschen Bundestags an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar zum Problem. Womöglich in Ermangelung noch lebender bekannter Holocaust-Opfer ging es diesmal um die Opfer der Blockade von Leningrad im Zweiten Weltkrieg, geschildert von einem Zeitzeugen. Sicherlich haben die Einwohner des damaligen Leningrad von 1941 bis 1944 durch die deutsche Belagerung schrecklich gelitten - übrigens auch bedingt durch Stalins Weigerung, die Bevölkerung der Stadt zu evakuieren. Aber wenn der Bundestag seine Holocaust-Trauerveranstaltungen nun allgemein der zivilen Opfer des Zweiten Weltkriegs widmet, muss auch nach deutschen Opfern gefragt werden.

Herbert Zimmer,

Berlin

Leserbrief zur Ausgabe 8 vom 17.2.2014, "Ein Rücktritt und viele offene Fragen" auf Seite 1:

Herr Edathy sollte sich mit seiner selbstinszenierten Opferrolle besser zurückhalten. Unstreitig besaß er Bilder nackter minderjähriger Jungen. Sein einziger Kommentar dazu: Alles legal! Selbst wenn dies formaljuristisch zutrifft, bleibt die Frage: Was macht ein erwachsener Mann mit legalen Nacktbildern fremder Kinder, die er sich in Übersee kauft? Noch dazu bei Onlinehändlern, die offensichtlich aufgrund noch ganz anderer Ware überwacht werden? Auch wenn es keine strafbaren Kinderpornos sind, die Sebastian Edathy gekauft hat, ist es doch absolut unterste Schublade.

Heiko Urbanzyk, Werne an der Lippe

Haben Sie Anregungen, Fragen oder Kritik? Schreiben Sie uns:

Das Parlament

Platz der Republik 1, 11011 Berlin

redaktion.das-parlament@bundestag.de

Leserbriefe geben nicht die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe zu kürzen.

Die nächste Ausgabe von "Das Parlament" erscheint am 17. März.

Aus Politik und Zeitgeschichte

© 2021 Deutscher Bundestag