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Annette Rollmann
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FORSCHUNG

"Wir haben eine große Nachfrage aus der Wirtschaft und Industrie und wollen diese weiter ausbauen", sagte Professor Reimund Neugebauer, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft München, vergangene Woche vor dem Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung. Mit ihrer zentralen Aufgabe "Forschen für die Praxis" entwickelt die Fraunhofer-Gesellschaft Schlüsseltechnologien. Dies geschieht in enger Kooperation mit ihren Auftraggebern aus der Wirtschaft und der öffentlichen Hand. Die Fraunhofer-Gesellschaft ist mit 23.000 Mitarbeitern und 67 Instituten und Forschungseinrichtungen in Deutschland die größte Forschungsorganisation in Europa. Sie unterhält in mehreren Ländern weltweit Dependancen. Die Gesellschaft verfügt dabei über ein Forschungsvolumen von gut zwei Milliarden Euro jährlich. Über 70 Prozent werden mit Aufträgen aus der Industrie und mit öffentlich finanzierten Forschungsprojekten erwirtschaftet, knapp 30 Prozent wird von Bund und Ländern als Grundfinanzierung beigesteuert. Die Gesellschaft bemüht sich, Antworten auf globale Herausforderungen zu Ressourcen- und Energieeffizienz zu finden, wie Neugebauer betonte.

Aus Politik und Zeitgeschichte

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