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Bernd Haunfelder
Personalia

>Gerhard Braun gest.

Bundestagsabgeordneter 1972-1987, CDU

Gerhard Braun starb am 23. Oktober im Alter von 91 Jahren. Der Verlagsgeschäftsführer aus Wermelskirchen wurde 1945 CDU-Mitglied, war von 1947 bis 1955 Landessekretär der Jungen Union im Rheinland und von 1961 bis 1966 deren Landesgeschäftsführer. Von 1961 bis 1989 gehörte er dem Rat seiner Heimatstadt an. Von 1988 bis 1990 amtierte er als erster Bundesvorsitzender der Senioren-Union. Braun arbeitete in allen Wahlperioden im Ausschuss für Jugend, Familie und Gesundheit mit. Er dürfte einer der letzten aktiven Politiker gewesen sein, die 1945 noch der Christlich Demokratischen Partei beitraten.

>Wilhelm Jung gest.

Bundestagsabgeordneter 1980-1990, CDU

Am 24. Oktober starb Wilhelm Jung im Alter von 87 Jahren. Der Bäckermeister aus Lörrach und Präsident der Handwerkskammer Freiburg von 1974 bis 1995 schloss sich 1962 der CDU an. Von 1962 bis 1985 gehörte er dem Gemeinderat seiner Heimatstadt und von 1964 bis 1980 dem baden-württembergischen Landtag an. Jung, Direktkandidat des Wahlkreises Lörrach-Müllheim, engagierte sich stets im Finanzausschuss.

>Karl Lamers

Bundestagsabgeordneter 1980-2002, CDU

Karl Lamers wird am 11. November 80 Jahre alt. Der Jurist und langjährige Leiter der Karl-Arnold-Bildungsstätte in Bad Godesberg trat 1955 der CDU bei. Seit 1971 gehörte er dem Landesvorstand der CDU Rheinland an und war von 1975 bis 1981 stellvertretender Vorsitzender. Lamers, von 1990 bis 2002 außenpolitischer Sprecher seiner Bundestagsfraktion, war von 1983 bis 2002 Mitglied des Auswärtigen Ausschusses.

>Jürgen Todenhöfer

Bundestagsabgeordneter 1972-1990, CDU

Am 12. November feiert Jürgen Todenhöfer seinen 75. Geburtstag. Der promovierte Jurist und Richter schloss sich 1970 der CDU an und war 1970/71 persönlicher Referent des CDU-Generalsekretärs Bruno Heck. Im Bundestag engagierte sich Todenhöfer im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit sowie von 1980 bis 1990 im Auswärtigen Ausschuss. Von 1973 bis 1980 amtierte er als entwicklungspolitischer und von 1981 bis 1987 als abrüstungspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.

>Lothar Wrede

Bundestagsabgeordneter 1969-1983, SPD

Am 12. November vollendet Lothar Wrede sein 85. Lebensjahr. Der Geschäftsführer aus Hagen schloss sich 1950 der SPD, war von 1956 bis 1976 Ratsherr seiner Heimatstadt und von 1964 bis 1971 Oberbürgermeister. Von 1962 bis 1969 gehörte Wrede dem nordrhein-westfälischen Landtag an. Der Direktkandidat des Wahlkreises Hagen arbeitete vorwiegend im Verkehrsausschuss mit. Von 1976 bis 1980 amtierte er als Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesverkehrsminister.

>Manfred Heise

Bundestagsabgeordneter 1990-2002, CDU

Am 16. November wird Manfred Heise 75 Jahre alt. Der Diplom-Ingenieur aus Treffurt trat 1964 der CDU in der DDR bei. Heise, von März bis Oktober 1990 Mitglied der ersten frei gewählten Volkskammer und 1990 und 1994 Direktkandidat des Wahlkreises Eisenach-Mühlhausen, arbeitete im Bundestag im Petitionsausschuss sowie im Verkehrsausschuss mit.

>Rudolf Dreßler

Bundestagsabgeordneter 1980-2000, SPD

Am 17. November feiert Rudolf Dreßler seinen 75. Geburtstag. Der Schriftsetzer aus Wuppertal trat 1969 der SPD bei. Von 1984 bis 2000 stand er an der Spitze der SPD-Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen. In dieser Zeit gehörte er dem SPD-Parteivorstand und von 1991 bis 2000 dem Parteipräsidium an. Dreßler, stets Direktkandidat des Wahlkreises Wuppertal I, war 1982 Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesarbeitsminister und von 1987 bis 2000 stellvertretender Vorsitzender seiner Bundestagsfraktion. Der Sozialpolitiker engagierte sich im Bundestag vorwiegend im Ausschuss für Arbeit und Sozialordnung sowie im Gesundheitsausschuss. Von 2000 bis 2005 war er Botschafter in Israel.

>Gunnar Uldall

Bundestagsabgeordneter 1983-2001, CDU

Am 17. November wird Gunnar Uldall 75 Jahre alt. Der Diplom-Volkswirt und Unternehmensberater aus Hamburg wurde 1962 CDU-Mitglied und gehörte von 1966 bis 1983 der dortigen Bürgerschaft an. In seiner Heimatstadt amtierte er von 2001 bis 2008 als Senator für Wirtschaft und Arbeit. Der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion von 1996 bis 2001 engagierte sich in allen vier Wahlperioden im Finanzausschuss.bmh

Aus Politik und Zeitgeschichte

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