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Alexander Weinlein
Kurz notiert

Holocaust-Gedenken: Reden von Knobloch und Weisband

Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern Charlotte Knobloch und die Publizistin Marina Weisband werden am 27. Januar 2021 anlässlich des Gedenktages an die Opfer des Nationalsozialismus vor dem Bundestag reden. Knobloch, selbst Überlebende des Holocaust, war von 2006 bis 2010 Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland. Weisband spricht als Vertreterin der dritten Generation nach der Shoa. Die Gedenkstunde im Bundestag steht zugleich im Zeichen des Jubiläumsjahrs "321 - 2021: 1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland". Vor 25 Jahre hatte Bundespräsident Roman Herzog den 27. Januar, das Datum der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz, zum nationalen Gedenktag erklärt.

FDP fordert Programm gegen Schulabsentismus

Nach dem Willen der FDP-Fraktion soll verstärkt untersucht werden, aus welchen Gründen Schüler dem Schulunterricht fernbleiben. In einem Antrag (19/23830), den der Bundestag ohne Aussprache in die Ausschüsse überwies, fordert sie die Bundesregierung auf, entsprechende Forschungsvorhaben und ein Bundesmodellprogramm zur Bekämpfung von Schulabsentismus und Schulverweigerung zu initiieren. Die Liberalen verweisen darauf, dass gebrochene Bildungsbiografien Folgen für das gesamte Leben hätten.

Aus Politik und Zeitgeschichte

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