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Alexander Weinlein
Kurz Notiert

Linke und FDP wollen Gesetz über Zeitverträge ändern

Die Links- und die FDP-Fraktion fordern Änderungen am Wissenschaftszeitvertragsgesetz. Während sich die Linken in einem Antrag (19/16499) für die Beschränkung von zeitlich befristeten Arbeitsverträge ausspricht, haben die Liberalen einen Gesetzentwurf (19/17067) für regelmäßige Evaluierungen des Gesetzes vorgelegt. Beide Vorlagen überwies der Bundestag am vergangenen Freitag zur Beratung in die Ausschüsse. Die Linke will die Mindestvertragslaufzeit befristeter Arbeitsverträge auf 24 beziehungsweise 36 Monate bei Befristung mit Qualifikationsziel festlegen. Zudem soll die Anzahl aufeinander folgender, befristeter Verträge auf zwei begrenzt werden. Nach dem Willen der FDP soll das Wissenschaftszeitvertragsgesetz ab 2024 alle vier Jahre evaluiert werden. Die Evaluation soll jeweils nicht länger als ein Jahr dauern, dem Bundestag anschließend ein Bericht vorgelegt werden.

Aus Politik und Zeitgeschichte

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