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Ausschuss lehnt Antrag zu Homosexualität im Sport ab

Mit den Stimmen der Koalitionsfraktionen hat der Sportausschuss in der vergangenen Woche einen Antrag der SPD-Fraktion zum Thema Homosexualität im Sport (17/7955) abgelehnt. In der Vorlage machen sich die Sozialdemokraten für die "Förderung eines offenen Umgangs mit Homosexualität im Sport" stark. Obwohl der Sport für Werte wie Fairness, Toleranz und gegenseitigen Respekt stehe, gebe es "gerade auch im Nationalsport Fußball Ausgrenzungen und verbale Diskriminierungen aufgrund der sexuellen Orientierung". Gefordert wird in der Vorlage unter anderem, die Fortbildung von Trainern sowie die Entwicklung von Ausbildungskonzepten zur Sensibilisierung für das Thema Homosexualität zu fördern.

Linke will Zuzahlungen für Patienten abschaffen

Die Fraktion Die Linke dringt auf eine Abschaffung sämtlicher Zuzahlungen in der gesetzlichen Krankenversicherung. In einem Antrag (17/9067) fordert sie die Bundesregierung auf, "unverzüglich" einen entsprechenden Gesetzentwurf vorzulegen. Zuzahlungen seien "zutiefst unsozial", heißt es darin zur Begründung. Sie würden ausschließlich von Patienten entrichtet und träfen Menschen mit geringem Einkommen besonders hart. In der Vorlage verweisen die Abgeordneten zugleich darauf, dass der Gesundheitsfonds für das Jahr 2011 einen Überschuss von 5,3 Milliarden Euro ausweise. Damit sei die Abschaffung der Zuzahlungen zumindest für 2012 gegenfinanziert. Langfristig sei zur Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung eine solidarische Bürgerversicherung einzuführen.

Aus Politik und Zeitgeschichte

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