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An der NATO-Ostflanke

Kurz notiert

Meinung

Kopf der Woche :
Peter Magyar im Porträt

Peter Magyar: Noch vor zwei Jahren kannte den 45-Jährigen kaum jemand, nun beendet der Jurist die lange als übermächtig geltende Herrschaft Viktor Orbáns und wird neuer Regierungschef in Ungarn. Mit der Übernahme der Kleinpartei Tisza gelang dem Konservativen schon bei den Europawahlen 2024 ein Überraschungserfolg, bei den Parlamentswahlen legte Tisza nun einen Erdrutschsieg hin: Ihre Kandidaten gewannen 93 der insgesamt 106 Wahlkreise. Mit ihrer Zweidrittelmehrheit kann die neue Regierung Gesetze und Verfassung ändern und Amtsträger austauschen, die Orbán eingesetzt hat. Mit dessen System brach Magyar, der einst zum innersten Zirkel der Orbán-Partei Fidesz gehörte, 2024. Seither tourte er durchs Land und prangerte Korruption und Misswirtschaft an. Die neue Regierung soll im Mai ihre Arbeit aufnehmen.


Zahl der Woche :
138

von ingesamt 199 Mandaten hat die Tisza-Partei von Péter Magyar bei der Parlamentswahl in Ungarn gewonnen.


Zitat der Woche :
"Mit diesem Ergebnis ist unsere Union stärker."

Ursula von der Leyen (CDU), EU-Kommissionspräsidentin, sieht im Wahlsieg Magyars die Grundlage für einen Kurswechsel in der EU.

Zwei Monate vor der Fußball-WM