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Julian Burgert
Zwischenbilanz einer Fusion

ENTWICKLUNG I

Die Transformation der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) ist auf einem sehr guten Weg - das sagte die Vorstandssprecherin der GIZ, Tanja Gönner, vergangene Woche im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Gönner zog vor den Abgeordneten eine Zwischenbilanz über den Stand der Zusammenlegung der drei Entwicklungshilfeorganisationen Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ), der Internationalen Weiterbildung und Entwicklung gGmbH (InWEnt) und dem Deutschen Entwicklungsdienst (DED) hin zur GIZ. Die Zusammenlegung war im Januar 2011 formal umgesetzt worden.

Gönner sagte, natürlich gebe es immer eine Phase des Übergangs, aber die Integration der unterschiedlichen Kulturen in den Häusern und der verschiedenen Instrumente der Entwicklungszusammenarbeit schreite gut voran. Ein wichtiger Aspekt dabei sei die Entwicklung eines neu formulierten Leitbildes und Unternehmenszwecks für die GIZ gewesen. Dieses biete der GIZ neue Chance auf Wachstum und ermögliche, die Erwartungen der Politik zu erfüllen. Der Umbau erlaube es der GIZ zudem, Anforderungen von Partnern zu entsprechen, die vorher mit den Einzelorganisationen nicht hätten umgesetzt werden können. Das Entwicklungshilfeministerium (BMI) bleibe weiterhin Hauptauftragsgeber der GIZ.

Aus Politik und Zeitgeschichte

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