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LESERPOST

Kurz notiert

Zur Ausgabe 15 vom 7.4.2014, "Reformen und kein Ende" auf Seite 3:

Ich lese "Das Parlament" sehr aufmerksam und weiß Ihre Zeitung zu schätzen. Wenn ich mich jetzt einmal direkt äußere, dann aufgrund Ihres Beitrags zur Rentenpolitik der Bundesrepublik. Die Autorin verdient wegen ihres knapp gehaltenen, nichtsdestotrotz aber sehr informativen, präzisen Beitrags uneingeschränktes Lob.

Jörg Roesler, per E-Mail

Zur Ausgabe 15 vom 7.4.2014, "Seniorenteller ist angerichtet" auf Seite 1:

Es ist nicht seriös zu schreiben "Seniorenteller ist angerichtet", damit stellen Sie das Thema in einen verächtlich machenden Zusammenhang.

Inge Albrecht-Winterhoff, per E-Mail

Zur Ausgabe 15 vom 7.4.2014, "Die Dämonen sind noch nicht gebannt" auf Seite 9:

Im Bundestag wurden große Worte gefunden, wenn heute "alles Mögliche" zu tun ist, um solch einen Völkermord - wie vor 20 Jahren an den Tutsis in Ruanda - zu verhindern. Nur merklich wirksamere Instrumente zur Bekämpfung von Menschenrechtsverletzungen sind bisher nicht auszumachen und die weltweiten Konflikte sind zahlreicher geworden. Ein Genozid würde heute wahrscheinlich nicht anders verlaufen als 1994 in Ruanda. Die Welt und mit ihr die UN-Truppen würden sich nach aller Möglichkeit auf das "Peace-Keeping" beschränken. Waren die westlichen Geheimdienste in Ruanda mit ihrer Aufgabe überfordert und hat die französische Regierung nicht seit Anfang der 1990er Jahre sogar die Hutu Führung militärisch unterstützt? Frankreich war dadurch auch in die politische und gesellschaftliche Entwicklung Ruandas involviert. Und wieso wird nicht das Versagen des Verantwortlichen für die UN-Friedensmission in Ruanda angesprochen? Kofi Annan, der spätere UN-Generalsekretär und Friedensnobelpreisträger, scheute sich damals, den Weg für einen militärischen Einsatz freizumachen. Ebenso der damals amtierende UN-Generalsekretär Boutros-Ghali.

In Ruanda hat die UN eklatant versagt, da sie nicht imstande war, die Menschenrechte zu schützen und den Völkermord zu verhindern.

Hans-Dieter Seul, Berlin

Zur Ausgabe 15 vom 7.4.2014, "Brüssel knöpft sich den Meisterbrief vor" auf Seite 12:

Die Behauptung, dass der Dreh- und Angelpunkt der Dualen Ausbildung der Meisterbrief sei, ist nicht zutreffend. Dual ausgebildet wird bei uns von Industrie, Handel, Landwirtschaft, den freien Berufen, in der Verwaltung - und dort überall ohne Meisterzwang. Lediglich im Handwerk braucht man - um einen Betrieb führen zu dürfen - meist einen Meistertitel. Die Ausbildung im Handwerk kann seit 2009 aber auch ohne einen Meistertitel vorgenommen werden. Damals verfügte der Gesetzgeber, dass auch hier eine erfolgreich absolvierte Ausbildereignungsprüfung genügt, ein Handwerksmeistertitel ist nicht mehr notwendig - auch wenn das einzelne Handwerkskammern anders sehen.

Der Mittelstandsbeauftragte der Grünen Thomas Gambke spricht einen wichtigen Punkt an, wenn er sagt, dass es "durch die Meisterpflicht zu einer Diskriminierung inländischer Handwerker" komme. Wer als Unternehmer hierzulande eine Leistung erbringt, die laut Handwerkskammern nur meisterpflichtig auszuführen ist, der bekommt derzeit immer noch Ärger, während Mitbewerber aus den Niederlanden oder Polen bei uns unbehelligt ihrer Arbeit nachgehen dürfen.

Oliver Steinkamp, per E-Mail

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