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Peter Kosfeld
Parlamentspreis ausgeschrieben

Deutsch-Französischer Preis

Französische und deutsche Wissenschaftler können sich wieder für den mit 10.000 Euro dotierten Deutsch-Französischen Parlamentspreis bewerben. Der Deutsche Bundestag und die Assemblée nationale, das Unterhaus des französischen Parlaments, haben den Preis in diesem Jahr erneut ausgeschrieben.

Die Auszeichnung wird seit 2004 alle zwei Jahre für wissenschaftliche Arbeiten verliehen, die zu einer besseren gegenseitigen Kenntnis der beiden Nachbarländer beitragen. Eingereicht werden können Arbeiten beispielsweise aus den Bereichen Recht, Wirtschaft, Politik oder anderen Geisteswissenschaften. Die Werke sollten als selbstständige Veröffentlichungen erschienen und müssen in Deutsch oder Französisch abgefasst sein. Jeder Bewerber kann nur einen Beitrag einreichen. Es werden sowohl Eigenbewerbungen als auch Nominierungen durch Dritte akzeptiert.

Die Preise, die jeweils an einen Deutschen und einen Franzosen gehen, werden bei den gemeinsamen Sitzungen der Parlamentspräsidien verliehen. Die Jury unter Vorsitz der Parlamentspräsidenten setzt sich aus jeweils zwei Abgeordneten und Wissenschaftlern beider Länder zusammen. Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) sagte, gerade weil die beiden Nationen unterschiedliche Traditionen, Vorstellungen und Interessen hätten, bleibe ihre wechselseitige Verständigung unverzichtbar für die Zukunft Europas

Bewerbungsschluss ist der 7. November 2014. Mehr Informationen auf www.bundestag.de

Aus Politik und Zeitgeschichte

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