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AUSSTELLUNG
Das Parlament
Ländliche Zwangsarbeit

Projektgruppe präsentiert Ergebnisse

Eine Ausstellung im Paul-Löbe-Haus des Deutschen Bundestages erinnert seit vergangener Woche an das Schicksal der Millionen Zwangsarbeiter während der Zeit des Nationalsozialismus. Im Fokus der Schau anlässlich des "Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus" unter dem Titel "NS-Zwangsarbeit im ländlichen Raum - Ausstellungsprojekte gegen das Vergessen" stehen dabei jene Menschen, die abseits der großen Städte zur Arbeit gezwungen wurden. Dokumentiert wird dabei das Schaffen der Projektgruppe "Zwangsarbeit", die seit mehreren Jahren mit ihrer Arbeit auf das Schicksal der Zwangsarbeiter auf dem Land aufmerksam macht. Die vom Bundestag initiierte und durch ihn ermöglichte Ausstellung zeigt erstmals retrospektiv in einem bundesweiten Überblick Beispiele dieser Arbeit.

Die Ausstellung wird bis 26. Februar im Bundestag gezeigt. Sie kann jeweils montags von 9 bis 16 Uhr, dienstags von 9 bis 17 Uhr und freitags von 9 bis 14 Uhr besichtigt werden. Eine Anmeldung ist erforderlich. Diese ist telefonisch unter (030) 227-38883, per E-Mail an ausstellungen@bundestag.de oder direkt online auf www.bundestag.de/parlamen tarische_ausstellung möglich. Angegeben werden müssen der Vor- und Zuname, das Geburtsdatum sowie Zeit und Datum des Besuchswunsches.PA

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