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46.973.799 von den insgesamt 61.675.529 Wahlberechtigten haben am 24. September von ihrem Stimmrecht Gebrauch gemacht und über die Zusammensetzung des 19. Deutschen Bundestags entschieden. Das waren 76,2 Prozent der Wahlberechtigten, 4,6 Prozentpunkte mehr als vor vier Jahren. 593.161 Stimmen waren diesmal ungültig. Nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis gehören dem Parlament in dieser Wahlperiode 709 Abgeordnete von sieben Parteien an, so viele wie noch nie in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Von 1998 bis 2002 saßen 672 Politiker im Parlament, in der abgelaufenen Legislaturperiode waren es 631. Mit 246 Abgeordneten bilden CDU (200) und CSU (46) die größte Fraktion. Die SPD wird mit 153 Parlamentariern vertreten sein. Drittstärkste Kraft ist die erstmals im Bundestag vertretene AfD mit 93 Mandaten; Parteichefin Frauke Petry will sich der Fraktion nicht anschließen. Den vierten Platz nimmt die FDP-Fraktion mit 80 Abgeordneten ein. Dann folgen die Linke mit 69 und Bündnis 90/Die Grünen mit 67 Mandatsträgern.

Aus Politik und Zeitgeschichte

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