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Alexander Weinlein
Trauer um Karl Lehmann

Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) hat den in der vergangenen Woche verstorbenen Karl Kardinal Lehmann als "einen den Menschen stets zugewandten Seelsorger und großen Gelehrten" gewürdigt. Als Bischof von Mainz (1983-2016) und Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz (1987-2008) sei Lehmann, den Papst Johannes Paul II. 2001 zum Kardinal erhoben hatte, "ein hochangesehener Brückenbauer, ein Förderer der Ökumene und Mann des Dialogs zwischen Kirche, Gesellschaft und Politik - und damit ein ermutigendes Beispiel für ein weltoffenes, lebensbejahendes Christentum im Zeichen des Zweiten Vaticanums" gewesen, so Schäuble in seinem Kondolenzschreiben. "Allen, die ihn persönlich erlebten, wird er als bescheidener, humorvoller und kluger Gesprächspartner in Erinnerung bleiben."

Am Trauergottesdienst für Lehmann im Mainzer Dom am 21. März wird auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier teilnehmen.

Aus Politik und Zeitgeschichte

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