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Lohnniveau
Hans-Jürgen Leersch
Höchste Löhne in Luxemburg

Innerhalb der Euro-Währungszone erzielen Arbeitnehmer in Luxemburg mit 57.270 Euro im Jahr die höchsten Bruttolöhne. Dies ergibt sich aus Statistiken, die in einer Antwort der Bundesregierung (19/1210) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (19/927) enthalten sind. Die Abgeordneten wollten wissen, wie sich die Euro-Krise auf die Wirtschaft der verschiedenen Länder ausgewirkt hat. Die deutschen Arbeitnehmer sind demnach mit 33.304 Euro auf dem achten Rang im vorderen Mittelfeld zu finden. Am wenigsten verdienen Arbeitnehmer in Lettland (12.459 Euro), in der Slowakei (12.277 Euro) und in Litauen (11.136 ).

Höher als in Deutschland liegen die Jahresbruttolöhne in Frankreich (34.200 Euro), in den Niederlanden (36.100 Euro), in Österreich (37.049). Finnland (38.244), Belgien (39.390), Irland (40.144) und Luxemburg. Hinter den deutschen finden sich die italienischen Arbeitnehmer mit einem durchschnittlichen Jahresbruttolohn in Höhe von 26.355 Euro sowie die spanischen Arbeitnehmer mit 25.735 Euro.

Auch 1999 mit Beginn der Währungsunion hatten die luxemburgischen Arbeitnehmer mit einem Jahresbrutto von 35.708 Euro die höchsten Löhne erzielt, gefolgt von ihren Kollegen in Irland (26.165), Belgien (27.208), Österreich (25.546), Deutschland (24.811), in den Niederlanden (24.557), in Finnland (23.914), Frankreich (22.879) und Italien (19.246). Das Krisenland Griechenland fiel in der Lohnstatistik zurück von Rang zwölf (12.669 Euro) auf Rang 15 (16.133 Euro).

Aus Politik und Zeitgeschichte

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