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KULTUR
Alexander Weinlein
Europäisches Kulturerbe

Der Leiter der Geschäftsstelle des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz (DNK), Uwe Koch, hat ein erstes positives Fazit zum Europäischen Kultur-erbejahr 2018 gezogen. Dieses stoße in Deutschland auf eine gute Resonanz, sagte er in der vergangenen Woche vor dem Kulturausschuss. Unter dem Motto "Sharing Heritage" ("Erbe teilen") stünden während des Kulturerbejahres historische Orte und Denkmäler ebenso im Blickpunkt wie Bräuche und Sprachen. Im Vordergrund stünden dabei jedoch immer das Gemeinschaftliche und Verbindende in der europäischen Kultur, führte Koch aus. Vor allem die jüngere Generation solle verstärkt angesprochen werden. Informationen zu allen Veranstaltungen würden deshalb auch in den Sozialen Medien wie Facebook, Twitter und Instagram zur Verfügung gestellt werden.

Das deutsche Angebot im Kulturerbejahr umfasst rund 150 Projekte und Veranstaltungen, als Schirmherr fungiert Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Etwa 40 Projekte mit besonderer Bedeutung für die gesamte Bundesrepublik werden aus dem Etat von Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) mit 7,2 Millionen Euro gefördert. Das erstmals ausgerufene Europäische Kulturerbejahr geht zurück auf eine Initiative des DNK für ein Denkmalschutzjahr. Die EU-Kommission griff die Idee auf und entwickelte sie weiter.

Aus Politik und Zeitgeschichte

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