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KULTUR
Alexander Weinlein
Restitution von NS-Raubkunst

Nach dem Willen der Koalitionsfraktionen von CDU/CSU und SPD soll die Restitution von NS-Raubkunst fortgesetzt und die "Beratende Kommission im Zusammenhang mit der Rückgabe NS-verfolgungsbedingt entzogener Kulturgüter, insbesondere aus jüdischem Besitz" weiterentwickelt werden. In ihrem gemeinsamen Antrag (19/13511), den der Bundestag am vergangenen Donnerstag ohne Aussprache zur Beratung in den Kulturausschuss überwies, fordern die beiden Fraktionen die Bundesregierung auf, der Beratenden Kommission eine neu organisierte und personell angemessen ausgestattete Geschäftsstelle in Berlin und eine eigene Onlinepräsenz zur Verfügung zu stellen. Die Geschäftsstelle müsse befähigt sein, ihre administrativen Aufgaben selbstständig erledigen und die Kommission in wissenschaftlichen Fragen kompetent unterstützen zu können. Zudem müsse der Beratenden Kommission und ihrer Geschäftsstelle innerhalb des Wirtschaftsplans des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste (DZK) ein der Aufgabe angemessenes Budget zur Verfügung gestellt werden.

Aus Politik und Zeitgeschichte

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