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Ausstellungen
Lisa Brüßler
Besuch in den Parlamentsvierteln

Bundestags-Kunst in Berlin und Brüssel entdecken

Noch bis zum 5. Januar 2020 kann die Ausstellung "Was vergeht - was bleibt?" mit Fotografien aus der Kunstsammlung des Deutschen Bundestages zum 30. Jahrestag des Falls der Mauer besucht werden. Die Arbeiten von Arno Fischer, Robert Häusser, Hildegard Ochse und Friedrike von Rauch sind im Mauer-Mahnmal am Berliner Marie-Elisabeth-Lüders-Haus (Eingang an der Spree) ausgestellt. Sie können von Dienstag bis Sonntag zwischen 11 und 17 Uhr besucht werden.

Ebenfalls noch bis zum 5. Januar kann die fotografische Rekonstruktion "Johann Gottfried Schadow im Berliner Schloss" zum Parolesaal des einstigen Berliner Stadtschlosses besucht werden. Im Schadow-Haus (Schadowstraße 10, 10119 Berlin) ist die Ausstellung von Dienstag bis Sonntag zwischen 11 und 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt in beide Ausstellungen ist frei.

Auf Reise nach Brüssel gehen zwei weitere Ausstellungen: Noch bis zum 20. Juni 2020 gastiert im Verbindungsbüro des Bundestages bei der Europäischen Union (Square de Meeûs 40, 1000 Brüssel) die Ausstellung "Das Parlament".

In dieser widmet sich Comic-Künstler Simon Schwarz Comics zum Leben und Wirken von 45 Parlamentariern aus der Zeit von der Paulskirche 1848 bis zur deutschen Wiedervereinigung 1990. Dazu zählen etwa der Mediziner Rudolf Virchow, die Frauenrechtlerin Clara Zetkin oder auch Elisabeth Selbert, eine der Mütter des Grundgesetzes. Ebenfalls wird dort die Ausstellung "100 Jahre Frauenwahlrecht: 19 + 1 Künstlerinnen" gezeigt. Anlässlich der Wahl zur Deutschen Nationalversammlung am 19. Januar 1919, bei der Frauen erstmals ein aktives und passives Wahlrecht besaßen, bat der Kunstbeirat des Deutschen Bundestages neunzehn Künstlerinnen um ein Statement zum Thema.

Anmeldungen für diese beiden Ausstellungen werden per Mail unterverbindungsbuero-bruessel@bundestag.de entgegen genommen.

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