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Chronik der Corona-Krise

31. Dezember 2019: China meldet die kurz zuvor aufgetretenen Fälle einer unbekannten Lungenkrankheit an die WHO.

9. Januar 2020: Es wird bekannt, dass die Krankheit auf ein neuartiges Coronavirus zurückgeht.

27. Januar: In Bayern wird die bundesweit erste Infektion mit dem neuartigen Coronavirus (Covid 19) bestätigt.

30. Januar: Die WHO erklärt eine "gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite".

26. Februar : Corona-Infektionen im nordrhein-westfälischen Kreis Heinsberg sorgen für Aufregung. Viele Menschen haben sich dort bei einer Karnevalssitzung angesteckt.

23. Februar: In Europa ist Italien am stärksten betroffen. Das Land riegelt Städte im Norden ab. Bis Mitte Juli werden dort rund 35.000 Menschen infolge einer Coronavirus-Infektion gestorben sein. Hohe Verluste werden in Europa noch Spanien (rund 28.400) und Großbritannien (rund 45.000) beklagen. In den USA wird es rund 137.000 Todesfälle geben.

9. März: In Nordrhein-Westfalen werden die ersten beiden Todesfälle nach einer Coronavirus-Infektion gemeldet.

11. März: Die WHO stuft den Ausbruch des neuen Corona-Erregers als Pandemie ein.

13. März : Die Bundesländer beschließen die Schließung von Schulen und Kitas bis zum Ende der Osterferien. Bundestag und Bundesrat beschließen im Eilverfahren Erleichterungen für die Kurzarbeit.

15. März: Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) ordnet die Wiedereinführung von Grenzkontrollen zu den Nachbarstaaten Österreich, Schweiz, Frankreich, Luxemburg und Dänemark an.

16. März: Weitgehende Einschränkungen des öffentlichen Lebens treten in Kraft. Bars, Kinos und Freizeiteinrichtungen schließen, auch religiöse Veranstaltungen werden untersagt.

22. März: In allen Bundesländern sind Aufenthalte im Freien nur noch allein, zu zweit oder mit den Personen aus dem eigenen Haushalt erlaubt.

25. März: Der Bundestag beschließt im Eilverfahren ein Milliardenpaket für Gesundheitswesen, Kultur und Wirtschaft.

1. April: Die bundesweit geltenden Kontaktbeschränkungen werden bis 19. April verlängert.

2. April: Die Zahl der gemeldeten Corona-Todesfälle in Deutschland steigt auf 1.000. Rund 79.000 Menschen wurden bisher nachweislich mit dem Virus infiziert.

20. April: In Deutschland treten die ersten Lockerungen der Corona-Schutzmaßnahmen in Kraft. In Berlin, Brandenburg und Sachsen wird der Schulbetrieb schrittweise wieder aufgenommen, andere Bundesländer folgen.

23. April: Die EU beschließt Kredithilfen in Höhe von bis zu 540 Milliarden Euro. Die Zahl der Todesopfer in Deutschland liegt bei mehr als 5.000.

6. Mai: Weitere Lockerungen der Corona-Beschränkungen treten in Kraft.

9. Mai: In mehreren deutschen Städten demonstrieren Tausende gegen die Corona-Beschränkungen.

22. Mai: Erste Tests mit neuen Impfstoffen werden erfolgreich am Menschen getestet.

29. Mai: Die Zahl der aktiven Corona-Fälle in Deutschland hat sich binnen zwei Wochen halbiert und liegt bei 8.000.

2. Juni: In Deutschland werden noch 689 Menschen wegen Covid 19 auf Intensivstationen behandelt. Mitte April waren es zeitweise rund 2.900.

17. Juni: In einer Fleischfabrik der Firma Tönnies in NRW werden mehrere hundert Corona-Infektionen gemeldet. In den folgenden Wochen steigt die Zahl auf rund 2.000. Daraufhin werden in Gütersloh und Umgebung die Kontaktbeschränkungen wieder verschärft.

29. Juni: Der Bundestag stimmt dem 130-Milliarden-Euro-Konjunkturpaket der Bundesregierung zu.

17. Juli: Bisher haben sich laut WHO 200.260 Menschen in Deutschland mit dem Virus infiziert, 9.078 sind gestorben.

Aus Politik und Zeitgeschichte

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