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FORSCHUNG
Alexander Weinlein
Forschung zur Mobilität

Die Bundesregierung soll eine ressortübergreifende Strategie "Mobilitätsforschung" erarbeiten, mit der neue Mobilitätskonzepte für städtische und ländliche Räume entwickelt und schnell umgesetzt werden können. Dies sieht ein Antrag der CDU/CSU- und der SPD-Fraktion (19/15061) vor, die der Bundestag am vergangenen Donnerstag mit den Stimmen der Koalition gegen das Votum der AfD-, der FDP- und der Linksfraktion bei Enthaltung von Bündnis 90/Die Grünen angenommen hat. Ein Antrag der Grünen zur Mobilitätsforschung wurde hingegen mehrheitlich abgelehnt, außer den Grünen stimmte lediglich die Linke für den Antrag.

Der Koalitionsantrag sieht vor, dass im Rahmen der Strategie "Mobilitätsforschung" auf einen ausgewogenen Mix bei alternativen Antrieben und Kraftstoffen geachtet wird, ohne sich einseitig auf eine bestimmte Technologie festzulegen. Auch der Verbrennungsmotor soll mit regenerativen und regenerativ erzeugten synthetischen Kraftstoffen einbezogen und mit der Wasserstoffstrategie verzahnt werden. Die Mobilitätsstrategie sei so zu gestalten, dass der Industriestandort Deutschland gestärkt werde und die Maßnahmen für die Bürger finanziell vertretbar seien.

Die Grünen hingegen setzen auf eine Mobilitätsforschung, um eine umwelt- und klimagerechte Verkehrswende zu ermöglichen. Neue und innovative Mobilitätskonzepte für Straße, Schiene und Radwege müssten schneller erforscht und umgesetzt werden.

Aus Politik und Zeitgeschichte

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