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Michael Klein
Einnahmen steigen weiter

Finanzverwaltung

Die Einnahmen des Bundes sollen im kommenden Jahr 273,1 Milliarden Euro betragen. Das sind 1,94 Milliarden Euro mehr als im Regierungsentwurf vorgesehen. In diesem Jahr sollen es 267,4 Milliarden Euro sein. Die erwarteten Mehreinnahmen beruhen auf der jüngsten Steuerschätzung. Danach sollen die Einnahmen aus der Lohnsteuer auf 66,77 Milliarden Euro steigen verglichen mit 66,32 Milliarden Euro im Regierungsentwurf. Die veranlagte Einkommenssteuer soll statt 16,34 Milliarden Euro wie im Regierungsentwurf eingeplant nunmehr 16,92 Milliarden Euro betragen.

Im einzelnen erwartet die Regierung bei den Einnahmen des Bundes aus der Umsatzsteuer eine Steigerung von 76,25 Milliarden Euro in diesem Jahr auf 78,78 Milliarden Euro. Für Einnahmen aus der Gewerbesteuer sind 1,64 Milliarden Euro (2012: 1,61 Milliarden Euro) vorgesehen; der 50prozentige Anteil des Bundes an der Körperschaftsteuer soll 10,26 Milliarden Euro (9,15 Milliarden Euro) betragen.

Die Einnahmen aus den Energiesteuern sollen insgesamt 39,66 Milliarden Euro (39,95 Milliarden Euro) betragen. Leicht steigen sollen die Einnahmen aus der Tabaksteuer von 14,2 Milliarden Euro auf 14,45 Milliarden Euro. Die Einnahmen aus der Kaffeesteuer sollen mit 1,045 Milliarden Euro etwa gleich bleiben. Die Einnahmen aus der Versicherungsteuer sollen beinahe unverändert bei 11,15 Milliarden Euro liegen. Der Anteil des Bundes am Reingewinn der Bundesbank soll 2013 insgesamt 1,5 Milliarden Euro (2,2 Milliarden Euro) betragen. Aus dem Verkauf von Beteiligungen und aus der Verwertung von Kapitalvermögen erwartet die Regierung Einnahmen von 3,25 Milliarden Euro (5,1 Milliarden Euro). Dazu gehören auch der Börsengang der Deutschen Bahn AG. Die Privatisierungen sollen kapitalmarktgerecht erfolgen.

Aus Politik und Zeitgeschichte

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