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Kurz notiert

Meinung

Kopf der Woche :
Ansgar Heveling im Porträt

Ansgar Heveling: Bislang war der seit 2009 im Bundestag sitzende Christdemokrat als Justiziar seiner Fraktion einer der eher unbekannten Wasserträger der Koalition. Mit seiner Wahl zum Präsidenten des Bundesrechnungshofes (BRH) steht er nun vor einem Rollenwechsel. Als oberster Rechnungsprüfer muss er künftig die Finger in die Wunden der Haushaltspolitik der schwarz-roten Bundesregierung legen – und kann damit direkt beim Etat 2027 anfangen. Heveling folgt im Juni auf Kay Scheller, der 2014 von Bundestag und Bundesrat gewählt worden war. Die Amtszeit beträgt zwölf Jahre. Seit 1950 prüft die oberste Bundesbehörde, wie der Bund mit dem Geld umgeht. Die Prüferinnen und Prüfer nehmen dabei von milliardenschweren Rüstungsprojekten bis hin zur Wirtschaftlichkeit von Jahresnetzkarten für stellvertretende Mitglieder des Bundesrates quasi jeden Titel im Haushalt unter die Lupe.


Zahl der Woche :
202,2

Millionen Euro beträgt das Budget des Rechnungshofs in diesem Jahr. Rund 1.000 Mitarbeiter arbeiten dort. 


Zitat der Woche :
"Da die laufenden Einnahmen die Ausgaben nicht annähernd decken, ist eine gefährliche Verschuldungsdynamik entstanden, die dringend eingedämmt werden muss."

Der scheidende BRH-Präsident Kay Scheller kritisiert die Haushaltspolitik des Bundes.