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LESERPOST

Kurz notiert

Leserbrief zur Ausgabe 48 vom 25.11.2013:

Liebe Redaktion, danke und Chapeau! zur aktuellen Ausgabe - solide Information, gute Autoren. Sie werden immer besser!

Gerd Otto-Rieke,

München

Leserbrief zur Ausgabe 47 vom 18.11.2013:

Ich schätze die Artikel von "Das Parlament" sehr, sie bieten sehr viele Hintergründe, die man anderweitig wenig findet. Doch die in meinen Augen sehr schönfärberische Betrachtung des Bundesrates in Ihrer Themenausgabe hat mir Bauchschmerzen bereitet.

Was gäbe ich darum, das Verhältnis der ersten und der zweiten Instanz wäre nicht nur ein fein ausgetüfteltes Gleichgewicht weitgehend auf dem Papier, sondern die Bundeslandinteressen kämen auch in der handfesten Realität ganz spezifisch zum Ausdruck. Wir wären meilenweit von jenem politischen Konstrukt der A-Länder und der B-Länder entfernt, vom Versuch, die Länderkammer politisch zu instrumentalisieren, als "Transmissionsriemen der Regierung" auf der einen, als aufkommendes Bollwerk der selbst erklärten Gegenregierung auf der anderen Seite. Spezifische Vertretung der Interessen und Belange der Bundesländer, das ist doch nicht jener errechnete Proporz, der mehr mit der Mentalität von Buchhaltern zu tun hat, dass die offenen Spalten gefüllt werden, sondern das wäre das Wissen, was persönliche Überzeugung ist. Ist es ein Problem, dass die Regierung keine Mehrheit im Bundesrat hat? Nur für den, der Überzeugung mit Durchsetzung verwechselt und Gestaltung damit, die Dinge ausschließlich nach dem eigenen Bilde zu formen. Es gibt eine riesige, nach meinem Empfinden kaum noch überbrückbare Distanz zwischen der Wahrnehmung von Bürgern und dem dargestellten rein theoretisch wirkenden Konstrukt. Verlasst die Linien, entfahrt der jahrzehntelangen Lähmung, haltet die Kritik aus, Abweichler und fern der jeweiligen Parteifahne zu sein. Dann kommt die Gestaltung, die einer Demokratie ja würdig ist, schon von selbst zum Vorschein.

Helmut Krüger,

Potsdam

Leserbrief zur Ausgabe 48 vom 25.11.2013, "Ein Thema breit beleuchtet" auf Seite 16:

Es ist sehr schön, dass Sie in Ihrer letzten Ausgabe das Jubiläum der Zeitschrift "Aus Politik und Zeitgeschichte" erwähnt haben. Die Zeitschrift ist mir aus meinem Studium gut bekannt, uns wurden die einzelnen Beiträge immer von Professoren als zitierfähig empfohlen, dementsprechend waren sie schon Grundlage vieler Hausarbeiten. Außerdem war die Themenbreite enorm. Ich muss zugeben, dass ich erst über die "APuZ" zu "Das Parlament" gekommen bin. Ich denke aber, dass ich damit nicht allein unter Ihren Lesern bin. Offensichtlich eine lohnende und sinnvolle Kooperation.

Stefan Bernhardt, per E-Mail

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Die nächste Ausgabe von "Das Parlament" erscheint am 23. Dezember.

Aus Politik und Zeitgeschichte

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