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Lammert trifft König Felipe

Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) und der spanische König Felipe VI. haben in der vergangenen Woche bei einem Gespräch im Reichstag das gemeinsame Interesse Deutschlands und Spaniens an der weiteren demokratischen Entwicklung Tunesiens hervorgehoben. Der spanische König war gemeinsam mit Königin Letizia zu einem Antrittsbesuch nach Berlin gekommen. Lammert hatte Felipe im Februar dieses Jahres noch als Kronprinzen bei den Feierlichkeiten der Annahme der neuen tunesischen Verfassung in Tunis getroffen. Dies sei eine der erfreulichsten politischen Entwicklungen des zu Ende gehenden Jahres gewesen, erklärte Lammert.

Tunesien mit seiner überwiegend muslimischen Bevölkerung hat sich bei der Verfassungsgebung an westlichen Werten wie Gewissensfreiheit, Religionsfreiheit, Gewaltenteilung und Gleichstellung von Mann und Frau orientiert.

Interessiert zeigte sich der spanische König an der parlamentarischen Arbeit unter den gegenwärtigen Bedingungen der Großen Koalition in Deutschland sowie an den Möglichkeiten, das Interesse gerade junger Leute an politischen Prozessen zu verstärken. Weitere Themen des Gesprächs waren die zunehmende Demokratisierung der Entscheidungsprozesse auf europäischer Ebene sowie die bilateralen Beziehungen zwischen Deutschland und Spanien. 

Aus Politik und Zeitgeschichte

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