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Finanzverwaltung
Michael Klein
Ergiebige Steuerquellen

Die Einnahmen des Bundes sollen im kommenden Jahr 303,56 Milliarden Euro betragen. Das sind 4,43 Milliarden Euro mehr als im Regierungsentwurf vorgesehen. In diesem Jahr sind es 288,96 Milliarden Euro. Die erwarteten Mehreinnahmen gegenüber dem Regierungsentwurf beruhen auf der jüngsten Steuerschätzung.

Im Einzelnen erwartet die Regierung bei den Einnahmen des Bundes aus der Umsatzsteuer eine Steigerung von 84,2 Milliarden Euro auf 85,65 Milliarden Euro. Für Einnahmen aus der Lohnsteuer sind 78,48 Milliarden Euro (75,71 Milliarden Euro) vorgesehen. Der 50-prozentige Anteil des Bundes an der Körperschaftsteuer soll 9,5 Milliarden Euro (10,4 Milliarden Euro) betragen.

Die Einnahmen aus den Energiesteuern sollen insgesamt 40,19 Milliarden Euro (39,5 Milliarden Euro) betragen. Leicht ansteigen sollen die Einnahmen aus der Tabaksteuer von 14,19 Milliarden Euro auf 14,36 Milliarden Euro. Die Einnahmen aus der Kaffeesteuer sollen fast gleichbleibend 1,03 Milliarden Euro betragen. Die Einnahmen aus der Versicherungssteuer sollen bei 12,7 Milliarden Euro (12,5 Milliarden Euro) liegen. Fast unverändert sollen mit 1,04 Milliarden Euro die Einnahmen aus der Luftverkehrsteuer sein.

Der Anteil des Bundes am Reingewinn der Deutschen Bundesbank soll 2015 wie in diesem Jahr insgesamt 2,5 Milliarden Euro betragen. Aus dem Verkauf von Beteiligungen und aus der Verwertung von Kapitalvermögen erwartet die Regierung Einnahmen von 44 Millionen Euro (898 Millionen Euro). Im Bereich "Leistungen im Zusammenhang mit der Deutschen Einheit" sollen die Ausgaben im kommenden Jahr beinahe unverändert 331,58 Millionen Euro betragen. Unverändert sollen auch die Zuweisungen an den Entschädigungsfonds 200 Millionen Euro bleiben.mik

Aus Politik und Zeitgeschichte

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