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Michael Klein
Vorstoß für den Alpentourismus

Es sollen weitere Anstrengungen zur Entwicklung eines nachhaltigen und umweltschonenden Tourismus im Alpenraum gemacht werden. Dies beschloss der Bundestag vergangene Woche, indem er einen Antrag der Koalitionsfraktionen CDU/CSU und SPD (18/6187) auf Beschlussempfehlung des Tourismusausschusses (18/6848) annahm. Den Fraktionen geht es unter anderem darum, bei der Erschließung der Region für den Fremdenverkehr "die Lebens- und Arbeitsbedingungen wie die Belange der ansässigen Bevölkerung angemessen" zu berücksichtigen und die Erreichbarkeit touristischer Orte mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu verbessern. Hintergrund der Initiative ist der deutsche Vorsitz im Kreis der acht Signatarstaaten der Alpenkonvention. Das Vertragswerk verpflichtet die Unterzeichner, das natürliche und kulturelle Erbe der Alpen zu schützen und das Tourismusangebot nachhaltig zu gestalten. Im Durchführungsprotokoll sind Mindestanforderungen an den Bergtourismus festgeschrieben. Der deutsche Vorsitz, den die Bundesregierung am 21. November 2014 übernommen hat, endet im Oktober 2016. In dieser Zeit soll das Hauptaugenmerk der Vertragsstaaten dem Thema "grünes Wirtschaften im Alpenraum" gelten.

Aus Politik und Zeitgeschichte

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